Galerie Heidefeld & Partner
Highlights
- Galerie Heidefeld & Partner zeigt seit 25 Jahren über 100 Ausstellungen mit internationaler Ausrichtung, besonders Künstler:innen aus Benelux und USA.
- Präsentierte bedeutende Künstler wie Georg Baselitz, Gerhard Richter, Anselm Kiefer und Salvador Dalí in renommierten Einzel- und Gruppenausstellungen.
- 2026 zeigt die Galerie mit über 200 Werken eine der größten Werkschauen ihrer Geschichte – inklusive Jubiläumsprojekt von Thomas Baumgärtel.
Tipps
- Die Galerie bietet einen barrierefreien Zugang über den rollstuhlgerechten Eingang in der Seiden-Passage am Ostwall.
- In den Ausstellungsräumen werden regelmäßig internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Benelux-Staaten sowie den USA präsentiert.
- Die Kombination aus bildender Kunst und Textilkunst ermöglicht besondere künstlerische Dialoge und thematische Verknüpfungen.
Eigenschaften
Kunstgalerie Heidefeld & Partner Ostwall 64-66
Die Galerie Heidefeld & Partner am Ostwall 64–66 ist seit ihrer Gründung eine prägende Institution der rheinischen Kunstszene und ein international ausgerichteter Ort für zeitgenössische Kunst. Gehört zu den ersten Adressen für künstlerische Präsentationen in der Region, verbindet sie lokale Tradition mit globaler Ausrichtung – insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Benelux-Staaten und den USA.
Ein besonderer Schwerpunkt der Galerie liegt auf der Förderung von Avantgarde-Kunst und experimentellen Ansätzen. Schon früh etablierte sie sich als Plattform für bedeutende Namen wie den Krefelder Herbert Zangs, dessen Werk durch mehrere Ausstellungen – darunter enge Kooperationen mit dem Künstler – international bekannt wurde. Auch Max Müller, ein weiterer prägender Künstler der Region, fand hier früh seine erste Präsentation.
Die Galerie hat über ein Jahrhundert Ausstellungen realisiert und dabei ein breites Spektrum an künstlerischen Positionen gezeigt. Bekannte Namen wie Georg Baselitz, Gerhard Richter, Anselm Kiefer oder Salvador Dalí prägten das Programm, das von Malerei über Grafik bis hin zu Dialogformaten zwischen bildender Kunst und Textilkunst reicht. Durch die atmosphärische Gestaltung der Räume in der Seiden-Passage gelingt es, auch große Ausstellungen mit komplexen Werkkomplexen ansprechend zu präsentieren.
Ein Höhepunkt der Galeriegeschichte war die Werkschau des Krefelder Künstlers Thomas Baumgärtel, die mit über 200 Werken die bisher umfangreichste Präsentation in der über drei Jahrzehnte langen Geschichte darstellte. Baumgärtels Werk, das heute in internationalen Museen und als öffentliche Kunstwerke im Niederrheinraum vertreten ist, wurde dabei besonders gewürdigt. Die Galerie bleibt damit nicht nur ein Ort der Kunstvermittlung, sondern auch ein lebendiger Dialog zwischen lokaler Identität und globaler Kunstszene.
Mit einem Programm, das von Einzelausstellungen über Jubiläumsprojekte bis hin zu Lesungen reicht, bleibt die Galerie ein dynamischer Raum für künstlerische Entdeckungen – stets verbunden mit dem Anspruch, aktuelle Diskurse der zeitgenössischen Kunst aufzugreifen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.