Nordmann-Tanne
Highlights
- Im Forstbotanischen Garten Tharandt wächst die Nordmann-Tanne im Nordamerika-Areal.
- Die Tanne ist Teil der über 3.200 Baum- und Straucharten aus aller Welt.
- Besucher können die Tanne während der Saison zwischen März und Oktober sehen.
Tipps
- Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
- Es gibt viele Sitzgelegenheiten entlang der Wege und rund um die Teiche.
- Einige Bereiche sind nicht barrierefrei, daher ist körperliche Belastbarkeit von Vorteil.
Eigenschaften
Über Nordmann-Tanne
Die Nordmann-Tanne im Forstbotanischen Garten Tharandt ist ein beeindruckendes Beispiel für die Vielfalt an Baumarten, die in diesem einzigartigen Naturort zu finden sind. Gelegen im sächsischen Tharandt, im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, zählt der Forstbotanische Garten zu den bedeutendsten Gärten seiner Art in Sachsen. Der Garten verbindet seit vielen Jahrzehnten Forschung, Lehre und Naturschutz mit einem vielfältigen Freizeitangebot und lädt Besucher aller Altersgruppen ein, die Schönheit und Ruhe der Natur zu genießen.
Die Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana) stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und ist eine der beliebtesten Weihnachtsbaumarten in Deutschland. Im Forstbotanischen Garten hat sie ihren festen Platz im neu angelegten Nordamerika-Quartier, das seit 2001 Bestandteil des Forstparks ist. Diese Gartensektion vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Baumvielfalt der Welt und zeigt, wie sich verschiedene Baumarten im Laufe der Jahreszeiten verändern. Die Tanne selbst ist durch ihre dichten, dunkelgrünen Nadeln und ihre pyramidenförmige Wuchsform besonders auffällig und wird im Garten regelmäßig von Besuchern bewundert.
Der Forstbotanische Garten Tharandt erstreckt sich über ein Gelände von rund 80 Hektar und beherbergt über 3.200 verschiedene Baum- und Straucharten aus aller Welt. Die Kombination aus historisch gewachsenen Bereichen und modernen Gestaltungselementen macht den Garten zu einem idealen Ausflugsziel für Naturliebhaber, Spaziergänger und Familien. Besonders geschätzt werden die zahlreichen Sitzgelegenheiten entlang der Wege, die Gelegenheit bieten, die Umgebung in Ruhe zu genießen. Auch informative Schilder zu verschiedenen Baumarten tragen dazu bei, dass Besucher die heimische und fremdländische Baumwelt besser kennenlernen können.
Der Garten ist ganzjährig geöffnet und bietet Besuchern freien Eintritt – eine Spende wird jedoch gerne gesehen. Regelmäßig finden zudem geführte Gartenführungen statt, die tiefere Einblicke in die botanische Vielfalt und Geschichte des Gartens ermöglichen. Neben dem Erholungswert dient der Garten auch als Lehr- und Forschungsstätte der TU Dresden und trägt somit aktiv zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Die zahlreichen positiven Bewertungen der Besucher unterstreichen dabei die Beliebtheit dieses Ortes als grüne Oase inmitten Sachsens.