Gefallene der Weltkriege
Highlights
- In Pohrsdorf, Stadt Tharandt, erinnert ein Denkmal an der Hauptstraße (Antonsplatz) an die Gefallenen beider Weltkriege.
- 1. Weltkrieg: AXT Gotthard fiel 1916 in Galizien, PFÜTZNER Feodor 1916 in Ost-Afrika.
- 2. Weltkrieg: ROCH Walter fiel 1943 in Russland, STARKE Martin 1942 in Russland, WIESE Hans 1942 in Russland.
Tipps
- Das Denkmal befindet sich am Antonsplatz in Tharandt und ist gut über die Hauptstraße erreichbar.
- Insgesamt 17 Gefallene des Ersten Weltkriegs und 21 des Zweiten Weltkriegs werden namentlich verzeichnet.
- Neben dem Denkmal gibt es Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen und Gedenken einladen.
Eigenschaften
Über Gefallene der Weltkriege
Das Denkmal „Gefallene der Weltkriege“ erinnert in der Stadt Tharandt, im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, an die Bürger der Gemeinde Pohrsdorf, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben verloren. Es steht direkt an der Hauptstraße (Antonsplatz) und wurde von Arthur Pfützner gestiftet. Die Gedenkstätte trägt die Inschrift „In Treue fest für die im Weltkriege Gefallenen“ und listet namentlich die Toten beider Kriegsjahre sowie sogenannte „Tote der Heimat“. Die Namen der Kriegstoten sind nach Kriegsende aufgrund der damaligen Ereignisse und Umstände dokumentiert worden.
Das Mahnmal erhebt sich zentral am Ortsrand und bietet nicht nur eine stille Erinnerungsstätte, sondern auch einen schönen Blick in die umliegenden Täler. Neben dem Denkmal befinden sich Sitzgelegenheiten, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, innezuhalten und die ruhige Atmosphäre des Ortes zu genießen. Die namentliche Auflistung der Toten aus dem Ersten Weltkrieg umfasst unter anderem Soldaten wie Gotthard Axt, Otto Beer oder Martin Richter, die in verschiedenen Kriegsgegenden wie Frankreich, Galizien, Rumänien oder Ostafrika fielen. Auch aus dem Zweiten Weltkrieg sind zahlreiche Namen verzeichnet, darunter unter anderem Heinz Klunker, Rudi Leuschner oder Martin Starke, die teils auf dem Schlachtfeld, teils als „Tote der Heimat“ ums Leben kamen.
Die Gedenkstätte wird von der Öffentlichkeit mit Respekt wahrgenommen, was auch die durchweg positiven Bewertungen widerspiegeln. Sie dient als Ort des Gedenkens und der Begegnung mit der Geschichte der Region. Die Informationen stammen größtenteils aus Aufzeichnungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und wurden zuletzt in einer Abschrift aus dem Jahr 2007 dokumentiert. Die Darstellung der Namen erfolgt in grüner Schrift, was auf die Pflege und Unterstützung durch den Volksbund hinweist. Das Denkmal steht somit als historische Sehenswürdigkeit im Landschaftsraum Tharandts und erinnert eindrücklich an die Opfer der Weltkriege aus der unmittelbaren Region.