Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt
Highlights
- Die romanische Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Windberg stammt aus dem 12. Jahrhundert mit erhaltenen Portalen und einem romanischen Taufstein.
- Seit 1140 beherbergt sie ein Prämonstratenserkloster; barocke und rokokoartige Umgestaltungen prägten die Kirche ab dem 18. Jahrhundert.
- Barrierefrei zugänglich mit ebenerdigem Eingang und Aufzug, verbindet sie mittelalterliche Kunst mit barocker Architektur.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt durch ebenerdige Eingänge und einen Aufzug.
- Die romanischen Kunstwerke wie die beiden Eingangsportale und der Taufstein bieten Einblicke in die frühe Baugeschichte der Kirche aus dem 12. Jahrhundert.
- Die Kirche zeigt durch ihre Architektur und Ausstattung Spuren verschiedener Kunstepochen, die über Jahrhunderte hinweg integriert wurden.
Eigenschaften
Kultur & Sakral: Mariä Himmelfahrt Windberg
Schon seit 1140 ist hier eine Klostergemeinschaft von Prämonstratensern nachweisbar, die dem von Norbert von Xanten 1121 gegründeten Orden angehörte. Die Kirche vereint romanische Ursprünge mit späteren barocken und rokokozeitlichen Prägungen – ein Zeugnis der stetigen künstlerischen Weiterentwicklung über die Jahrhunderte.
Besonders hervorzuheben sind die erhaltenen romanischen Kunstwerke wie die beiden Eingangsportale und der Taufstein, die aus der Gründungszeit stammen. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet, sodass heute Spuren aller Kunstepochen in ihrem Inneren zu finden sind. Die barocke Ausgestaltung, insbesondere durch Abt Augustinus Schmidbauer, prägte das heutige Erscheinungsbild und machte Windberg zu einem der ältesten Marienwallfahrtsorte Bayerns. Die Blütezeit des Ortes fiel dabei in die Barockzeit, als die Kirche zu einem Zentrum des Glaubenslebens wurde.
Neben der Kirche beherbergte das Kloster ein berühmtes Skriptorium, in dem mittelalterliche Handschriften entstanden. Viele dieser Werke sind heute in der Bayerischen Staatsbibliothek in München verwahrt. Das Kloster selbst wurde im 18. Jahrhundert barock umgestaltet, doch ein geplanter Neubau der Kirche scheiterte an finanziellen Engpässen. Stattdessen erfolgte eine aufwendige Innenausstattung im Stil des Barock und Rokoko, die bis heute beeindruckt.
Die Kirche ist barrierefrei gestaltet und bietet einen rollstuhlgerechten Zugang sowie einen ebenerdigen Parkplatz, was sie für alle Besucher zugänglich macht. Das umliegende Klostergelände mit seinen historischen Bauten und der Tradition der Prämonstratenser lädt zum Verweilen ein. Wer sich für sakrale Kunst, mittelalterliche Geschichte oder die Wallfahrtsgeschichte Bayerns interessiert, findet hier ein faszinierendes Zeugnis vergangener Epochen.