Denkmal/Gedenkstätte

Ruine Unterheiligenhoven

51789 Lindlar

Highlights

  • Die Ruine der Burg Unterheiligenhoven liegt im Oberbergischen Land nahe Lindlar.
  • Die Anlage stammt aus dem 15. und 17. Jahrhundert, der südöstliche Teil stürzte 1929 ein.
  • Die Burg ist heute nicht zugänglich und liegt auf Privatgelände.

Tipps

  • Die Ruine liegt versteckt im Wald und ist nur vom Wegesrand sichtbar.
  • Ein Besuch lohnt sich besonders bei klarem Wetter, um die Umgebung und Teiche zu erkunden.
  • Nahegelegene Wanderwege bieten gute Ausgangspunkte für einen Besuch.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Ruine Unterheiligenhoven

Die Ruine Unterheiligenhoven befindet sich im nordrhein-westfälischen Lindlar im Oberbergischen Kreis. Sie zählt zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Region und liegt versteckt im Waldgebiet nahe Unterheiligenhoven. Die Anlage wird nördlich und östlich von künstlichen Teichen begrenzt, die vom Lenneferbach gespeist werden. Westlich der Ruine befindet sich ein Hof, während sich nordöstlich die Dreifaltigkeitskapelle befindet. In unmittelbarer Nähe stand einstmals eine Wassermühle am Zusammenfluss des Vossbrucher- und Lenneferbaches.

Die Burg Unterheiligenhoven gliedert sich in eine Hauptburg und eine Vorburg. Die Hauptburg entstand im späten Mittelalter, während die Vorburg einige Jahrhunderte später errichtet wurde. Die Anlage diente einst als Tagungsort des Niederheiligenhovener Lehn- und Hofgerichts. Der Zugang zur Burg erfolgte über eine Brücke zur Vorburg. Im frühen 20. Jahrhundert stürzte der südöstliche Teil der Hauptburg ein. Die Dreifaltigkeitskapelle, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut.

Heute sind die doppelten Wälle der Burg noch deutlich im Gelände erkennbar, allerdings stark zerfallen. Die Vorburg wird von einem künstlich aufgeschütteten Ringwall umgeben. Einige Jahre vor 2007 stürzte ein Baum durch den Sturm Kyrill um und beschädigte weitere Teile der bereits ruinösen Anlage. Die Ruine befindet sich auf einem Privatgrundstück und ist daher nicht betretbar. Lediglich vom Wegesrand aus lassen sich Reste der ehemaligen Burgenanlage erkennen.

Da sich die Ruine im Privatbesitz befindet, ist ein direkter Zugang nicht möglich. Besucher berichten, dass von außen nur wenig der ehemaligen Struktur zu entnehmen ist. Die abgelegene Lage im Wald trägt dazu bei, dass die Ruine nur schwer zu finden ist und vom öffentlichen Weg aus kaum sichtbar bleibt. Dennoch zieht sie als historisches Denkmal aus der Region Oberbergisches Land interessierte Besucher an.

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