Kirche/Kloster

St. Klemens-Kloster

Auf d. Rinne 17, 37308 Heilbad Heiligenstadt

Highlights

  • St. Klemens-Kloster in Heilbad Heiligenstadt ist Sitz der Pfarr- und Klosterkirche St. Gerhard.
  • Die Kirche wurde 1925–1927 im sizilianischen Barockstil erbaut und 1929 geweiht.
  • Sie beherbergt einen barocken Hochaltar aus Fritzlar und eine Orgel mit 19 Registern.

Tipps

  • Die Kirche bietet durch ihre Akustik und Räumlichkeit ideale Bedingungen für Andachten oder Konzerte und lädt zur Besinnung ein.
  • Im Kontext des Redemptoristenklosters kann die spirituelle Atmosphäre während besonderer Veranstaltungen oder in der Weihnachtszeit besonders intensiv wahrgenommen werden.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Klemens-Kloster

Das St. Klemens-Kloster in Heilbad Heiligenstadt im Landkreis Eichsfeld, Thüringen, ist ein beeindruckendes Sakralgebäude mit einer reichen Geschichte und einer bemerkenswerten Architektur. Die Klosterkirche St. Gerhard, die dem heiligen Gerhard Majella gewidmet ist, dient sowohl als Pfarrkirche der Pfarrei St. Gerhard als auch als Klosterkirche des Redemptoristenklosters St. Klemens. Mit einem durchschnittlichen Google-Bewertung von 4,8 von 5 Sternen auf Grundlage von 39 Bewertungen zählt sie zu den besonders beliebten und geschätzten kulturellen und religiösen Sehenswürdigkeiten der Region.

Die Kirche wurde in den späten 1920er Jahren errichtet und 1929 geweiht. Ihr barocker Stil, geprägt durch den Einfluss des sizilianischen Barocks, zeigt sich besonders in der dreischiffigen Basilika mit Tonnengewölbe und dem dreiseitig abgeschlossenen Chor. Das Konventsgebäude des Redemptoristenklosters schließt sich direkt an die Kirche an. Ein markantes Merkmal ist der Unterbau eines nicht vollendeten Turms, der zwischen Kirchenschiff und Kloster errichtet wurde. Die Kirche vermittelt ihren Besuchern nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch durch ihre besondere Atmosphäre ein Gefühl der Ruhe und Spiritualität.

Die Innenausstattung ist geprägt von einer kunstvollen Mischung aus historischen und modernen Elementen. Der barocke Hochaltar stammt ursprünglich aus der Minoritenkirche Fritzlar und wurde in die Kirche eingebaut. Ergänzt wird der Altarraum durch eine Christusstatue über dem Eingang sowie eine Kanzel und Kommunionbank, die in den 1950er Jahren von Hildegard Jahn-Wiegel geschaffen wurden. Ein weiteres Highlight ist der Kreuzweg im Stil von Gebhard Fugels, der von Kirchenmaler Walter Kruse in den 1960er Jahren gestaltet wurde. Auch eine barocke Madonna aus der Klauskapelle findet seit den 1970ern ihren Platz in der Kirche.

Besondere Beachtung findet auch die Kirchenorgel, die ursprünglich 1930 erbaut wurde und später mehrfach umgebaut und erweitert wurde. Heute verfügt sie über 19 Register auf zwei Manualen und Pedal und bietet optimale Voraussetzungen für die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten. Die hervorragende Akustik wird von Besuchern regelmäßig als besonders eindrucksvoll beschrieben und trägt maßgeblich zur besonderen Atmosphäre bei.

Das St. Klemens-Kloster ist nicht nur ein Ort der Spiritualität, sondern auch ein kulturelles Juwel inmitten von Heilbad Heiligenstadt. Die jährlich stattfindenden Veranstaltungen, darunter besondere Zeremonien und Konzerte, machen es zu einem idealen Ausflugsziel für Interessierte der sakralen Architektur und Kultur. Der prunkvolle Innenraum, die historische Ausstattung und die intensive Atmosphäre laden dazu ein, innezuhalten und dem Glauben oder der Stille Raum zu geben – ein Ort, der sowohl für Gläubige als auch für Laien gleichermaßen bereichernd ist.

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