Denkmal/Gedenkstätte

IBZ Schloss Gimborn

Schlossstraße 10, 51709 Marienheide

Highlights

  • IBZ Schloss Gimborn in Marienheide ist eine ehemalige Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert.
  • Seit 1969 dient das Schloss als Tagungs- und Bildungszentrum der International Police Association.
  • Das Gelände liegt idyllisch im Tal der Leppe und ist seit 1874 im Besitz der Familie Fürstenberg.

Tipps

  • Das Schlossgelände selbst ist nicht öffentlich zugänglich, aber die umliegenden Wälder und Felsformationen bieten ideale Wanderwege mit mittelalterlichem Flair.
  • Einmal jährlich öffnet das Schloss zum Schützenfest der Gimborner St. Sebastianus-Schützenbruderschaft seine Türen – ein Termin für Besucher mit besonderem Interesse.
  • Das IBZ Schloss Gimborn dient als Tagungs- und Begegnungsstätte und richtet sich hauptsächlich an Polizeibedienstete; private Veranstaltungen sind ebenfalls möglich.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Über IBZ Schloss Gimborn

Das IBZ Schloss Gimborn liegt im ortsteil Gimborn der Gemeinde Marienheide im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Die ehemalige Wasserburg befindet sich in einem abseits gelegenen Tal der oberen Leppe und beherbergt heute ein Informations- und Bildungszentrum. Seit dem Jahr 1874 steht das Anwesen unter dem Besitz der Freiherren von Fürstenberg. Seit 1969 dient das Schloss als Tagungs- und Begegnungsstätte der International Police Association. Nur einmal jährlich öffnet das Gelände seine Pforten – zum Schützenfest der Gimborner St. Sebastianus-Schützenbruderschaft.

Die Geschichte des Schlosses reicht weit zurück. Bereits 1273 wurde Gimborn verpfändet, später wurde es zur Residenz der Grafschaft Gimborn-Neustadt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz mehrfach: von den Grafen von der Mark zu den Fürsten von Schwarzenberg, dann an Johann Ludwig von Wallmoden und schließlich an die Familie von Fürstenberg. Architektonisch zeugen noch Reste der ursprünglichen Burganlage vom ehemaligen Charakter des Gebäudes, darunter der Hauptturm und Teile der Umwehrungsmauer. Der Burggraben war nie mit Wasser gefüllt, sondern diente lediglich der Trockenhaltung von Gebäudeteilen unterhalb der Straße.

Das heutige Erscheinungsbild des Schlosses ist geprägt von späteren Umbauten, die den militärischen Charakter zugunsten repräsentativer Elemente zurückstellten. Obwohl das Schloss nicht öffentlich zugänglich ist, zieht es Besucher durch seine stimmungsvolle Atmosphäre und die landschaftliche Lage im waldreichen Bergischen Land an. Gäste loben die ruhige Umgebung, die alten Bäume und die nahegelegenen Wanderwege. Auch wenn der Schlosspark nicht betreten werden darf und das Gebäude selbst nicht besichtigt werden kann, hinterlässt das Ambiente einen bleibenden Eindruck – besonders bei Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Tagungen.

Das IBZ richtet sein Bildungsangebot vor allem an Polizeibedienstete im In- und Ausland. Neben eigenen Seminaren dient die Location auch als Tagungsstätte für externe Gruppen und Institutionen. Die idyllische Lage, das historische Ambiente und der persönliche Service prägen das Angebot. Das Ensemble umfasst neben dem Schloss auch eine Kirche, eine Schule, einen Gutshof sowie ein Schlosshotel – alles Teil des kleinen, nur etwa 25 Seelen zählenden Ortes Gimborn.

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