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Laura Rosenthal
Highlights
- Laura Rosenthal engagiert sich in Witten für die Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus.
- Sie unterstützt die Initiative zur Verlegung von Stolpersteinen in der Stadt.
- Rosenthal wirkt im Arbeitskreis Stolpersteine in Witten mit.
Tipps
- Stolpersteine in Witten sind an verschiedenen Orten der Stadt verlegt, Information über Standorte im Stadtarchiv erhältlich
- Wanderausstellung zu den Stolpersteinen wurde erstmals 2014 öffentlich präsentiert
- Arbeitskreis Stolpersteine trifft sich ehrenamtlich, Koordinierungsstelle im Stadtarchiv hat regelmäßige Sprechzeiten
Eigenschaften
Kulturdenkmal Laura Rosenthal in Witten entdecken
Der POI „Laura Rosenthal“ in Witten ist ein bedeutender kultureller und historischer Ort, der an das Schicksal jüdischer Bürgerinnen und Bürger der Stadt erinnert. Laura Rosenthal ist eine der Personen, deren Leben und Tod durch einen Stolperstein gewürdigt wird. Diese Gedenksteine sind Teil des internationalen Kunstprojekts „Stolpersteine“, das von Gunter Demnig initiiert wurde, um Opfer des Nationalsozialismus zu ehren. Die ersten Stolpersteine in Witten wurden nach 2014 verlegt, nachdem der Stadtrat die Genehmigung dafür erteilt hatte. Seitdem hat sich die Zahl der verlegten Steine kontinuierlich erhöht. Sie wurden an verschiedenen Orten der Stadt angebracht. Die Koordination dieses Projekts erfolgte durch einen Arbeitskreis, der sich aus ehrenamtlichen Initiativen, Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden und dem Stadtarchiv zusammensetzt. Die ehrenamtliche Koordinierungsstelle beim Stadtarchiv spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Stolperstein für Laura Rosenthal ist ein kleiner, messingfarbener Würfel, der in den Bürgersteig eingelassen ist. Er trägt die Inschrift mit ihrem Namen sowie wichtigen Lebensdaten und erinnert daran, dass sie einst Teil der Wittener Gemeinschaft war. Die Gedenksteine sollen nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken anregen – über das Leben der Menschen, die verfolgt, Entrechtet und ermordet wurden. Sie sind ein stilles Zeugnis der Geschichte und laden dazu ein, sich mit der NS-Vergangenheit der Stadt auseinanderzusetzen. Die Verlegung der Stolpersteine in Witten erfolgte in mehreren Schüben, begleitet von öffentlichen Veranstaltungen und Ausstellungen. Dazu gehörte etwa eine Wanderausstellung mit Informationen zu den verlegten Steinen sowie Vorträge, die den historischen Kontext verdeutlichten. Die Stadt hat damit einen wichtigen Beitrag geleistet, das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sichtbar und spürbar zu machen. Der POI „Laura Rosenthal“ steht somit exemplarisch für viele weitere Gedenkorte in Witten und vermittelt einen direkten Zugang zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus. Er lädt dazu ein, innezuhalten, sich zu erinnern und die Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart wahrzunehmen.