Museum

Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e. V.

Nachtigallstraße 27, 58452 Witten-Bommern

Highlights

  • Denkmalgeschützte Zechengebäude der stillgelegten Zeche Theresia (1892) beherbergen seit 1989 das Gruben- und Feldbahnmuseum in Witten-Bommern.
  • 90 Lokomotiven und 200 Waggons der Sammlung sind auf Gleisanlagen ausgestellt – barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Zugang und Parkplatz.

Tipps

  • Der barrierefreie Parkplatz an der Nachtigallstraße ermöglicht eine einfache Anreise mit rollstuhlgerechten Zugängen und ausreichend Stellflächen für Fahrzeuge und Busse.
  • Die Muttenthalbahn verbindet den Parkplatz direkt mit dem Museumsgelände der Zeche Theresia und führt weiter zur benachbarten Zeche Nachtigall für eine kombinierte Besichtigung.
  • Die denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Zeche Theresia beherbergen eine Sammlung von über 90 Lokomotiven und 200 Waggons, die auf historischen Gleisanlagen ausgestellt sind.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Muttenthalbahn-Museum Witten-Bommern

Die Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e. V. in Witten-Bommern bewahrt und präsentiert die faszinierende Geschichte der Gruben- und Feldbahn im Ruhrgebiet. Auf dem Gelände der ehemaligen, 1892 stillgelegten Zeche Theresia – einem bedeutenden Relikt des frühen Steinkohlebergbaus südlich der Ruhr – hat der Verein denkmalgeschützte Betriebsgebäude saniert und zu einem lebendigen Museum umgestaltet. Das Gelände liegt idyllisch unterhalb des „Schloss Steinhausen“ und bietet einen einzigartigen Einblick in die technische und industrielle Vergangenheit der Region.

Herzstück der Ausstellung ist eine beeindruckende Fahrzeugsammlung mit über 90 Lokomotiven und rund 200 Waggons, die auf originalen Bahnhofsgleisen ausgestellt sind. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung der Gruben- und Feldbahnen, die einst den Transport im Bergbau sicherten. Besonders sehenswert sind die original erhaltenen Anlagen, darunter eine Feldbahnwerkstatt und eine Nachbildung einer historischen Straßenbaustelle. Diese Exponate veranschaulichen nicht nur die technische Innovation, sondern auch den Alltag der Arbeiter:innen im Bergbau.

Für Besucher:innen bietet die Muttenthalbahn eine besondere Attraktion: An Öffnungstagen fährt die historische Bahn direkt vom rollstuhlgerechten Parkplatz an der Nachtigallstraße zum Museumsgelände und weiter zur benachbarten LWL Industriemuseum Zeche Nachtigall. Der Parkplatz ist auch für Busse geeignet und liegt nur wenige hundert Meter vom Gelände entfernt. Die Verbindung zu den historischen Stätten macht den Besuch besonders erlebbar und verbindet die lokale Industriegeschichte mit der lebendigen Museumspraxis.

Trotz der beeindruckenden Außenanlagen sind viele weitere Exponate der Gruben- und Feldbahngeschichte derzeit nicht öffentlich zugänglich. Sie warten in einer geplanten Halle auf der ehemaligen Eisengießerei Ritz, die direkt neben der Zeche Nachtigall liegt. Hier sollen nicht nur Fahrzeuge, sondern auch kleine technische Details und Dokumente unter Dach und Fach präsentiert werden. Bis dahin bieten die originalen Gleisanlagen und Gebäude jedoch bereits einen authentischen Einblick in die bewegte Geschichte des Ruhrgebiets – ein Muss für Technikbegeisterte und Geschichtsinteressierte.

Das Museum ist rollstuhlgerecht gestaltet, von der Anreise bis zur Ausstellung. Die Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e. V. setzt sich damit nicht nur für den Erhalt des industriellen Kulturerbes ein, sondern macht es auch für alle Besucher:innen zugänglich. Ein Ausflug zu diesem Ort ist eine Reise in die Vergangenheit – direkt vor der Haustür von Witten-Bommern.

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