Galerie Januar
Highlights
- Galerie Januar zeigt aktuelle Ausstellung ‚Wiederholtes gefällt‘ von Jaromil Wiest mit kühlen Oberflächen und organischen Formen.
- Fotografie, Video und ortsbezogene Installationen prägen neben Malerei und Skulptur das vielfältige Programm der Galerie.
- Maximilian Hallermann verbindet Fitnessstudio-Elemente mit Ausstellungsräumen in seiner aktuellen Arbeit ‚Das Stahlwerk‘.
Eigenschaften
Kunstgalerie Bochum-Ost: Galerie Januar entdecken
Die Galerie Januar in Bochum Ost ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und ein zentraler Anlaufpunkt für Kunstinteressierte in der Region. Als Verein zur Förderung junger Kunst präsentiert sie ein vielseitiges Ausstellungsprogramm, das sich bewusst über traditionelle Grenzen hinweg bewegt. Neben klassischer Malerei und Skulptur stehen vor allem Fotografie, Videoarbeiten, ortsbezogene Installationen und Projekte im öffentlichen Raum im Fokus – stets mit einem Blick auf aktuelle künstlerische Diskurse und experimentelle Ansätze.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung junger Talente und aufstrebender Künstler:innen. Die aktuelle Ausstellung „Wiederholtes gefällt“ von Jaromil Wiest zeigt beispielsweise, wie der Künstler kühle, geometrische Oberflächen mit organischen Formen in Dialog bringt. Wiest, der seit 2024 an der Kunstakademie Düsseldorf studiert, verbindet in seinen Werken Präzision mit einer fast meditativen Leichtigkeit – ein Beispiel für die spartenübergreifende Qualität der Präsentationen in der Galerie. Die Ausstellung wird durch das Kunstmentorat NRW und das Landesbüro für Bildende Kunst unterstützt, was die Verbindung zur regionalen Kunstszene unterstreicht.
Neben individuellen Schauen wie der Arbeit von Wiest zeigt die Galerie Januar auch kollektive Projekte und thematische Schwerpunkte. So widmete sich kürzlich die Ausstellung „etwas Geliehenes, etwas Blaues“ der Künstlerin Pascale Feitner, die mit ihren Werken Fragen zu Identität, Erinnerung und temporären Räumen aufwirft. Gleichzeitig setzt Maximilian Hallermann in seiner Ausstellung „Das Stahlwerk“ ungewöhnliche Akzente: Er überträgt charakteristische Elemente aus dem Fitnessstudio in die Ausstellungsräume, um so eine überraschende Verbindung zwischen Alltags- und Kunstraum zu schaffen. Diese Arbeiten verdeutlichen, wie die Galerie Januar traditionelle Kunstkontexte aufbricht und neue Perspektiven eröffnet.
Die Galerie Januar versteht sich als Plattform für Dialog und Reflexion – nicht nur über Kunst, sondern auch über die gesellschaftlichen und räumlichen Kontexte, in denen sie entsteht. Durch die Einbindung lokaler und überregionaler Künstler:innen sowie die Förderung junger Positionen wird sie zum aktiven Teil des kulturellen Lebens in Bochum Ost. Wer sich für zeitgenössische Kunst begeistert, die sich mutig neuen Themen und Materialien stellt, findet hier inspirierende Impulse und ungewöhnliche Begegnungen mit der Kunst.