Kirche/Kloster

Kloster der Karmelitinnen Witten

Auf d. Klippe 20, 58453 Witten

Highlights

  • Das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen in Witten wurde 1954 errichtet.
  • Es entstand nach der Vertreibung der Schwestern aus Pawelwitz im Jahr 1941.
  • Die Klosterkirche wurde 1956 durch Erzbischof Lorenz Jaeger geweiht.

Tipps

  • Das Kloster bietet eine Hostienbäckerei, Kerzenherstellung und Honigprodukte zum Besuch an.
  • In der Klosterkirche 'Maria Vermittlerin aller Gnaden' kann man Andacht finden.
  • Wanderwege im angrenzenden Wald laden zur Besinnung ein.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral: Kloster der Karmelitinnen Witten

Das Kloster der Karmelitinnen Witten, im Volksmund auch bekannt als „Maria Vermittlerin aller Gnaden“, befindet sich in der Stadt Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis. Es ist ein Nonnenkloster des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen, einer reformierten Zweiggemeinschaft des Karmelitenordens, der ursprünglich auf dem Berg Karmel im heutigen Israel entstand. Die Schwestern leben nach den strengen Regeln der teresianischen Reform, die im 16. Jahrhundert durch Teresa von Avila initiiert wurde. Das Kloster in Witten wurde nach einer bewegten Geschichte im Jahr 1954 errichtet, nachdem die Gemeinschaft zuvor aus Schlesien vertrieben worden war und zeitweise in Bayern Zuflucht gefunden hatte.

Die Geschichte des Klosters begann bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, als die Schwesterngemeinschaft 1933 in Pawelwitz nahe Breslau einen provisorischen Karmel gründete. Nach Kriegsbeginn mussten sie 1941 ihr Kloster innerhalb kürzester Zeit verlassen und lebten zunächst in Notunterkünften. 1946 schlossen sie sich Flüchtlingsströmen an und fanden vorübergehend in Welden bei Augsburg sowie später im Schloss Neuburg eine neue Heimat. Auf Initiative des Paderborner Erzbischofs Lorenz Jaeger erhielten sie in Witten-Annen ein Grundstück an einem sonnigen Südhang des Ardeygebirges, wo sie ihr neues Kloster errichteten. 1956 erfolgte die feierliche Weihe der Klosterkirche durch Erzbischof Jaeger.

Das Kloster ist nicht nur ein geistliches Zentrum, sondern auch ein Ort der Begegnung und des inneren Friedens. Besucher berichten von einer besonderen Atmosphäre, die Ruhe und Andacht ausstrahlt. Die Schwestern leben vom Verkauf selbst hergestellter Produkte, darunter Kerzen, Honig und besonders Hostien, die in der hauseigenen Hostienbäckerei produziert werden. Diese Bäckerei ist heute die Haupteinnahmequelle des Klosters. Die sogenannte „Honigfabrik“ des Klosters ist unter Besuchern besonders beliebt und zeugt von der handwerklichen Tüchtigkeit der Schwestern.

Das Gelände des Klosters lädt zudem zu einem Ausflug in die Natur ein. Es grenzt an waldreiche Wanderwege, die sich ideal für Spaziergänge und spirituelle Erholung eignen. Die freundliche und gastfreundliche Haltung der Schwestern, allen voran der Priorin Anna Maria, wird von Gästen oft besonders hervorgehoben. Viele Besucher empfinden den Aufenthalt als Erholung für Körper und Seele und schätzen die authentische und herzliche Atmosphäre, die im Kloster vorherrscht.

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Häufige Fragen zu Kloster der Karmelitinnen Witten

Wann wurde das Kloster der Karmelitinnen in Witten gegründet?
Das Kloster wurde 1952 in Witten errichtet, nachdem die Schwestern 1933 in Pawelwitz bei Breslau einen provisorischen Karmel gegründet hatten. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Was ist die Haupteinnahmequelle des Klosters?
Die Haupteinnahmequelle des Klosters ist die Hostienbäckerei. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wer hat die Klosterkirche geweiht und wann?
Die Klosterkirche wurde am 18. November 1956 durch Erzbischof Lorenz Jaeger geweiht. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was geschah mit dem Kloster während des Nationalsozialismus?
1941 wurde das Kloster in Pawelwitz von der nationalsozialistischen Regierung aufgelöst und die Schwestern mussten es innerhalb von 24 Stunden verlassen. Stand Juni 2026.

Quelle: website