Märkisches Museum
Highlights
- Das Märkische Museum Witten wurde 1886 gegründet und präsentiert heute moderne deutsche Malerei.
- Seit 1944 wird das Museum von der Stadt Witten verwaltet, seit 2006 als Teil des Kulturforums Witten.
- Das Museum zeigt Schwerpunkte wie Informel, Nachkriegskunst und wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Positionen.
Tipps
- Das Museum liegt zentral in Witten, erreichbar mit Bus oder Bahn. Nähere Haltestellen sind „Saalbau“ und „Husemannstraße“.
- Ein kostenloser Parkplatz befindet sich direkt hinter dem Museum. Weitere Parkplätze sind am Saalbau in der Bergerstraße.
- Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen mit Schwerpunkt auf moderner deutscher Malerei und regionale Kunstgeschichte.
Eigenschaften
Über Märkisches Museum
Das Märkische Museum in Witten ist ein kulturelles Zentrum im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen und zählt zu den bedeutenden Museen für moderne deutsche Malerei. Ursprünglich 1886 als industrie- und heimatkundliches Museum gegründet, entwickelte es sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer renommierten Einrichtung mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst. Seit 1944 wird das Museum von der Stadt Witten verwaltet und ist heute Teil des Kulturforums Witten, einer Anstalt des öffentlichen Rechts.
Das Gebäude selbst wurde zwischen 1909 und 1911 nach Entwürfen des Architekten Carl Franzen errichtet und zeigt eine monumentale Fassade aus Ruhrsandstein. Die architektonische Gestaltung erweckt den Eindruck eines massiven Baukörpers und orientiert sich in ihrem Grundriss an einer dreischiffigen Kirche. In den 1980er Jahren wurde das Museum umfassend renoviert und erweitert. Ein weiterer Anbau folgte 2014, der seit 2016 die Bibliothek Witten beherbergt und somit einen gemeinsamen Kulturstandort mit dem Museum schafft.
Die Sammlung des Märkischen Museums konzentriert sich auf die deutsche Nachkriegskunst, insbesondere auf den Informel der 1950er Jahre sowie auf spätere Strömungen bis in die Gegenwart. Daneben beherbergt es eine repräsentative Sammlung expressionistischer Werke, die einen Überblick über das Kunstschaffen vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre gibt. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen präsentieren sowohl klassische Sammlungsbestände als auch aktuelle Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Zu den bemerkenswerten Ausstellungen zählt beispielsweise die Werkschau der Künstlerin Vera Lossau mit dem Titel „HYPNIC JERK – Von der Gleichzeitigkeit“.
Besucherinnen und Besucher loben die klare architektonische Struktur des Museums, insbesondere die gelungene Kombination aus historischem Bestandsbau und modernem Anbau. Die freundliche Atmosphäre, das engagierte Personal sowie die Vielseitigkeit der kulturellen Angebote werden ebenso hervorgehoben. Neben den Ausstellungen bietet das Museum ein umfangreiches Programm an Workshops, Führungen und Vermittlungsformaten für verschiedene Zielgruppen – von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen.
Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,40 von 5 Sternen bei über 1600 Bewertungen zählt das Märkische Museum zu den gut bewerteten Kulturinstitutionen der Region. Es versteht sich als offener Ort des Austauschs, der Begegnung mit Kunst und der Auseinandersetzung mit regionaler wie überregionaler Kulturgeschichte.