Museum

Christliche Kunst

Schloßpl. 1, 06886 Wittenberg

Highlights

  • Die Stiftung Christliche Kunst Wittenberg zeigt Kunstwerke, die biblische Themen und christliche Ikonografie darstellen.
  • Zur aktuellen Ausstellung gehören Werke von Barlach, Beckmann, Grosz und Käthe Kollwitz.
  • Die Ausstellung "Glaube. Zweifel. Kunst." läuft vom 18. April bis 30. September 2026 im Schloss Wittenberg.

Tipps

  • Die Sammlung im Südflügel des Wittenberger Schlosses zeigt Werke von Käthe Kollwitz bis George Grosz mit christlichen Themen.
  • Aktuelle Ausstellung 'Glaube. Zweifel. Kunst.' läuft bis September 2026 und umfasst Arbeiten u. a. von Barlach und Beckmann.
  • Freitag, 19. Juni 2026, um 19 Uhr findet eine Gesprächsreihe zum Kunstwerk von Franz Marc statt.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Christliche Kunst

Die Stiftung „Christliche Kunst“ in Wittenberg beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung von Kunstwerken, die sich mit zentralen Themen des christlichen Glaubens auseinandersetzen. Die Werke stammen von international renommierten Künstlern des späten 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und bieten einen tiefgründigen Einblick in biblische Motive, Ikonografie und existenzielle Fragen des menschlichen Lebens. Die Ausstellung findet im Südflügel des historischen Wittenberger Schlosses statt, einem Gebäude von großer kulturhistorischer Bedeutung, das selbst Teil der reichhaltigen Lutherstadt ist.

Zu den bekanntesten Künstlern, deren Arbeiten in der Sammlung zu sehen sind, zählen unter anderem Ernst Barlach, Max Beckmann, George Grosz, Käthe Kollwitz, Franz Marc und Emil Nolde. Ihre Werke reflektieren den Wandel der christlichen Kunst in der Moderne und zeigen, wie Glaube, Zweifel und spirituelle Suche in unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen verarbeitet wurden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Darstellung biblischer Szenen und Figuren, wie etwa in Käthe Kollwitz’ „Maria und Elisabeth (Heimsuchung)“ oder George Grosz’ eindringlicher Auseinandersetzung mit dem Kreuzigungsgeschehen.

Die Stiftung versteht sich als Ort des Dialogs zwischen Kunst und Theologie. Neben den ständigen Sammlungen werden regelmäßig wechselnde Ausstellungen organisiert, die sich aktuellen Themen und künstlerischen Positionen widmen. Diese werden ergänzt durch Veranstaltungen wie Vorträge oder Gesprächsrunden, die den kulturellen und theologischen Kontext der gezeigten Werke vertiefen. Die unmittelbare Nachbarschaft zur Schlosskirche und anderen bedeutenden Kulturorten Wittenbergs macht den Besuch der „Christlichen Kunst“ zu einem integralen Bestandteil eines kulturhistorischen Aufenthalts in der Stadt.

Das Museum richtet sich gleichermaßen an Kunstinteressierte, Theologen und Besucher, die sich mit den Wechselwirkungen von Glaube und Kultur beschäftigen. Die ruhige Lage im Schlosshof und die sorgfältige Präsentation der Werke laden dazu ein, sich in aller Ruhe mit den Themen auseinanderzusetzen. Die Stiftung ist gemeinnützig und wird vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalts aufsichtsführend betreut, was ihre besondere kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung unterstreicht.

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