Museum

Klosterkirche Wittenberg

Mauerstraße 18, 06886 Wittenberg

Highlights

  • Die Klosterkirche in Wittenberg beherbergt eine Dauerausstellung zur Geschichte der Askanier mit interaktiven Lichtinstallationen.
  • 2009 wurde hier das Grab des Kurfürsten Rudolf II. von Sachsen-Wittenberg entdeckt, was neue Erkenntnisse zur Stadtgeschichte brachte.
  • Die Ausstellung ermöglicht einen einzigartigen Einblick in die mittelalterliche Kathedrale und die fast vergessene Herrschaft der Askanier.

Tipps

  • Die Ausstellung nutzt Lichtinstallationen und Klänge, um die Geschichte der Askanier anschaulich zu machen – ein besonderes Erlebnis in der ehemaligen Klosterkirche.
  • Ein Fund aus dem Jahr 2009 brachte neue Erkenntnisse zur Stadtgeschichte und zeigt die Bedeutung der Askanier als frühere Herrscherfamilie.
  • Kombitickets für die Klosterkirche und das Museum im Zeughaus sind an der Tourist-Information erhältlich und bieten gute Eintrittsersparnis.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Klosterkirche Wittenberg

Die Klosterkirche Wittenberg ist ein kulturhistorischer Ort in der sächsischen Stadt Wittenberg und beherbergt heute eine Dauerausstellung zur Geschichte der Askanier. Die ehemalige Kirche des Franziskanerklosters, in dessen Bereich auch die Grablege der Kurfürstenfamilie liegt, wurde nach archäologischen Funden im Jahr 2009 zu einem Museum mit historischer Stadtinformation umgebaut. An diesem Ort wird die Bedeutung der Askanier als einflussreiche Herrscherfamilie des Mittelalters anschaulich vermittelt, lange vor der Reformationszeit, die Wittenberg später berühmt machte.

Die Ausstellung verbindet moderne Präsentationsformen mit dem historischen Raum. Lichtinstallationen, Projektionen und Klangkulissen, darunter gregorianische Gesänge, schaffen eine Atmosphäre, die den Besucher in das 13. Jahrhundert versetzt. Die Inszenierung vermittelt eindrucksvoll, wie einst die Kathedrale wirkte, und ermöglicht einen ungewöhnlichen Zugang zur Stadtgeschichte. Die Räume sind durchdacht gestaltet, wobei die architektonischen Besonderheiten des Gebäudes in die Präsentation einfließen.

Besucher berichten von einer optisch ansprechenden und informativen Ausstellung, die die Geschichte der Region auf innovative Weise erzählt. Die Darstellung der Askanier als zentrale Gestalter des mittelalterlichen Wittenberg gilt als gelungen, wobei insbesondere die Raumillumination positiv hervorgehoben wird. Kritisch wird gelegentlich die mangelnde Heizung im Winter erwähnt, was längere Aufenthalte erschwert. Dennoch wird die Klosterkirche als Museum der ungewöhnlichen Art beschrieben, das durch seine Erzählweise und Inszenierung überzeugt.

Das Museum ist täglich geöffnet und bietet verschiedene Eintrittspreise, unter anderem in Kombination mit anderen Einrichtungen der Stadt wie dem Museum im Zeughaus. In der Tourist-Information können Tickets bezogen werden. Insgesamt präsentiert sich die Klosterkirche als Ort, der die frühe Geschichte Wittenbergs neu erschließt und durch moderne Ausstellungsmethoden lebendig werden lässt.

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