Galerie

FINEartEISENHART

06785 Oranienbaum-Wörlitz

Tipps

  • Die Galerie zeigt Unikate mit Bezug zum UNESCO-Weltkulturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz.
  • Zu den empfohlenen Werken zählen die Keramikobjekte „Kleine Wiese“ und „Große Wiese“ sowie „Dessauer Sonnenköpfe“.
  • Der ehemalige Bibliothekspavillon im Wörlitzer Park ist leicht zu Fuß vom Schloss Wörlitz erreichbar.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über FINEartEISENHART

FINEartEISENHART ist eine Kunstgalerie im Wörlitzer Park, gelegen im Ortsteil Oranienbaum-Wörlitz des Kreises Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Die Galerie befindet sich in einem historischen Gebäudekomplex namens Eisenhart, der ursprünglich als Brückenbauwerk über den südwestlichen Kanal des Parks errichtet wurde. Dort finden sich heute der ehemalige Bibliothekspavillon und der Südseepavillon, in dem die Galerie untergebracht ist. Das Ensemble wurde nach Entwürfen von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorf geschaffen und zählt selbst zur Kulturgeschichte des UNESCO-Weltkulturerbes Dessau-Wörlitz.

Die Galerie präsentiert ausschließlich Unikate der bildenden Kunst der drei Dessauer Künstler Fred Lange, Jürgen Ludwig und Wolf-Erik Widdel. Ihre Arbeiten umfassen verschiedene Techniken und Materialien wie Keramik, Holz, Metall, Fotografie, Grafik und Malerei. Dabei besteht ein enger Bezug zu den Motiven und Materialien des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs. Besondere Schwerpunkte bilden etwa keramische Schreine, Objekte aus dem tiefschwarzen Holz der Mooreiche sowie Werke, die sich unmittelbar mit der Parklandschaft auseinandersetzen. Dazu gehören beispielsweise die keramischen Serien „Kleine Wiese“ und „Große Wiese“, die von der reizvollen Wiese hinter der Galerie inspiriert wurden.

Ein weiterer lokaler Bezug zeigt sich in den „Dessauer Sonnenköpfen“, keramischen Arbeiten, die als offizielles Souvenir der Stadt Dessau-Rosslau konzipiert wurden. Diese Objekte verbinden künstlerische Formensprache mit regionaler Identität. Die in der Galerie gezeigten Werke sind nicht nur künstlerisch eigenständig, sondern spiegeln auch die besondere Atmosphäre und Geschichte des Wörlitzer Parks wider. Die Räumlichkeiten selbst laden durch ihre historische Architektur und den direkten Zugang zur Pergola mit antiker Skulptur zum Verweilen und Betrachten ein.

Der Name „Eisenhart“ leitet sich vom Baumaterial des Gebäudes ab – einem schwach eisenhaltigen Raseneisenstein, der regional abgebaut wurde. Ursprünglich diente der Bibliothekspavillon als öffentliche Gartenbibliothek, während der Südseepavillon als Museum für ethnografische Sammlungen genutzt wurde. Diese Funktionen prägen heute die besondere Stimmung des Ortes, der sowohl kulturelle als auch gartenkulturelle Traditionen verkörpert. Die Galerie trägt damit zur künstlerischen wie historischen Kontinuität des Wörlitzer Parks bei.

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