Kirche/Kloster

Mariä Verkündigung

Hofmarkpl. 2, 85435 Erding

Highlights

  • Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Altenerding ist eine barocke Saalkirche aus den Jahren 1721–1724.
  • Das Innere wurde um 1767 im Rokoko-Stil ausgestattet, darunter Deckengemälde von Johann Martin Heigl.
  • Die Orgel von 1760 stammt vom Landshuter Orgelbauer Johann Schweinacher und befindet sich in einem Prospekt von Orgelbau Vleugels.

Tipps

  • Besuchen Sie die barocke Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Altenerding, bekannt für ihre schöne Rokoko-Ausstattung und das Deckengemälde im Chor.
  • Achten Sie auf besondere Konzerte und Veranstaltungen, die regelmäßig in der Kirche stattfinden, wie z. B. das Sommernachtkonzert.
  • Die Kirche ist sonntags gut besucht – für eine ruhige Besichtigung eignet sich daher ein Wochentag.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur und Sakral in Erding: Mariä Verkündigung erkunden

Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Altenerding, einem Ortsteil der Stadt Erding im Landkreis Erding, zählt zu den bedeutenden barocken Sakralbauten Bayerns. Als katholische Saalkirche steht sie im Zentrum des Gemeindelebens und ist fester Bestandteil des Pfarrverbands Altenerding-Klettham innerhalb des Dekanats Erding des Erzbistums München und Freising. Die Kirche wurde zwischen 1721 und 1724 vom Erdinger Stadtbaumeister Anton Kogler erbaut und gilt als eines seiner Hauptwerke. Besonders bemerkenswert ist die Integration des spätgotischen Chors aus dem Jahr 1469, der in das barocke Bauwerk integriert wurde. Nach einem Blitzschlag erhielt der Kirchturm 1770 einen neuen Helm, der von Zimmerermeister Johann Degele errichtet wurde. In den Jahren 1985 bis 1987 erfolgte eine umfassende Restaurierung, die das Gebäude in seiner ursprünglichen Pracht wiederherstellte.

Die Architektur der Kirche besticht durch klare Proportionen und barocke Formensprache: Der dreiseitig geschlossene Chor wird durch Strebepfeiler gestützt, während das Langhaus in fünf Achsen mit einer markanten Pilastergliederung gestaltet ist. Der quadratische Westturm zeigt ein reich gegliedertes Obergeschoss und ist mit einer dreifach abgesetzten Haube bekrönt. Im Inneren gliedert eine dezente Pilasterstruktur den Raum, der von einem Tonnengewölbe mit Stichkappen überspannt wird. Die künstlerische Ausstattung im Rokoko-Stil entstand etwa um 1767 und wird unter anderem dem Stuckateur Johann Anton Bader zugeschrieben. Die Deckengemälde von Johann Martin Heigl veranschaulichen im Chor die Geburt Mariä, im Langhaus die Huldigung der Erdteile an Maria sowie in den seitlichen Bildfeldern acht Vorbilder Marias aus dem Alten Testament.

Die Innenausstattung wird durch drei prachtvolle Altäre ergänzt, die vom Dorfener Künstler Matthias Fackler geschaffen und mit Skulpturen des Landshuter Bildhauers Christian Jorhan dem Älteren versehen wurden. Die Bemalung stammt vom Münchner Fassmaler Franz Xaver Zellner. Der Hochaltar zeigt ein Gemälde der Verkündigung an Maria von Joseph Hauber aus dem Jahr 1799, flankiert von Heiligenfiguren. Die Seitenaltäre sind mit Ölbildern und Skulpturen der Heiligen Anna, Petrus, Paulus, Franziskus und Antonius von Padua ausgestattet. Ein besonderes Highlight ist die schiffsförmige Kanzel – ein Gemeinschaftswerk von Jorhan, Fackler und Zellner –, die sich durch ihre kunstvolle Gestaltung auszeichnet. Hinzu kommen eine reich verzierte Monstranz des Augsburger Goldschmieds Ludwig Schneider sowie Kreuzwegbilder von Christian Wink aus dem Jahr 1795.

Die Orgel der Kirche, ursprünglich von Johann Schweinacher im Jahr 1760 erbaut und später vom Orgelbauhaus Vleugels modernisiert, vereint 28 Register auf zwei Manualen und Pedal. Sie zählt zu den klanglichen Schätzen der Region und wird regelmäßig bei Konzerten und Gottesdiensten genutzt. Besonders sehenswert sind auch die fünf Glocken aus Bronze, die 1965 von der Glockengießerei Rudolf Perner gegossen wurden und heute das Glockengeläut bilden. Die Kirche ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch kultureller Mittelpunkt – so finden hier regelmäßig Konzerte statt, etwa das beliebte Sommernachtkonzert der Chorvereinigung AltenErding.

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Häufige Fragen zu Mariä Verkündigung

Wann wurde die Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Altenerding erbaut?
Die barocke Saalkirche wurde zwischen 1721 und 1724 erbaut. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Zu welcher Pfarrei gehört die Kirche Mariä Verkündigung in Erding?
Sie gehört zur Kirchengemeinde Mariä Verkündigung Altenerding im Pfarrverband Altenerding-Klettham. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche besonderen Kunstwerke befinden sich in der Kirche Mariä Verkündigung?
Die Kirche beherbergt wertvolle Rokoko-Ausstattungen, Deckengemälde von Johann Martin Heigl und drei Altäre von Matthias Fackler. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie kann man die Pfarrei Mariä Verkündigung in Altenerding kontaktieren?
Per Telefon unter 08122/892503 oder per E-Mail: [email protected]. Stand Juni 2026.

Quelle: website