Aussichtspunkt

Helpter Berg

17349 Helpt

Highlights

  • Die Helpter Berge sind mit 179,2 m die höchste Erhebung in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Sie entstanden während der Weichsel-Eiszeit und liegen im Osten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.
  • Der Fernmeldeturm Helpterberg steht seit 1981 auf etwa 151 m Höhe und ist 203,2 m hoch.

Tipps

  • Wanderer sollten mit festem Schuhwerk und etwas Ausdauer rechnen, da der Aufstieg zur 179,2 Meter hohen Erhebung kräftezehrend sein kann.
  • Eine lohnenswerte Runde führt vom Startpunkt Woldegk aus über rund 12 Kilometer durch abwechslungsreiche Natur, ideal für einen halbtägigen Ausflug.
  • Ein Abstecher zum nahegelegenen Hünenstein lohnt sich für die zusätzliche Abwechslung auf der Wanderstrecke.

Eigenschaften

Outdoor Aktiv Ganzjährig

Über Helpter Berg

Der Helpter Berg im Ort Helpt ist mit einer Höhe von 179,2 Metern über dem Meeresspiegel die höchste natürliche Erhebung in Mecklenburg-Vorpommern. Gelegen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, zählt der bewaldete Höhenzug zur Endmoräne der Pommern-Phase der Weichsel-Eiszeit. Der Name leitet sich von der rund 2,4 Kilometer entfernt liegenden Ortschaft Helpt ab. Der Berg liegt etwa drei Kilometer nordnordöstlich von Woldegk, zweieinhalb Kilometer nordwestlich von Mildenitz und neun Kilometer westsüdwestlich von Strasburg.

Der Helpter Berg ist Teil einer von Südwest nach Nordost verlaufenden Hügelkette, die im Landschaftsbild der Region eine markante Stellung einnimmt. In unmittelbarer Umgebung befinden sich die Helpter Heide sowie die angrenzenden Mildenitzer und Woldegker Heide. Südwestlich des Berges liegt der Große Totensee, der heute weitgehend verlandet ist. Jenseits von Woldegk erstrecket sich der Woldegker Stadtsee. Diese landschaftliche Vielfalt macht die Region zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.

Etwa 580 Meter südwestlich des höchsten Punktes des Helpter Berges steht seit den 1980er Jahren der 203,2 Meter hohe Fernmeldeturm Helpterberg. In seiner Nähe wurden in nordnordöstlicher Richtung weitere Sendeanlagen errichtet. Diese technischen Bauten prägen das Panorama, bieten gleichzeitig aber auch eine markante Orientierungshilfe für Wanderer. Der eigentliche Gipfel ist mit einem Gipfelkreuz gekennzeichnet und lädt zu einer kurzen Rast mit Blick über die umliegende Seenlandschaft ein.

Wanderer, die den Helpter Berg besteigen, werden mit einer anspruchsvollen, aber lohnenden Route belohnt. Die Gegend ist geeignet für kleine Rundwanderungen, die sowohl Waldränder als auch freie Flächen der angrenzenden Heidelandschaft beinhalten. Ein beliebter Weg führt nahe am sogenannten „Hünenstein“ vorbei, einem markanten Felsen in der Nähe. Von Woldegk aus beträgt die Entfernung zum Helpter Berg etwa zwölf Kilometer, die Wanderung verläuft durch abwechslungsreiche und ruhige Natur.

Mit seiner besonderen geografischen Lage ist der Helpter Berg ein markantes Ziel für Naturliebhaber und Wanderbegeisterte. Obwohl die Höhenmeter im Vergleich zu anderen deutschen Mittelgebirgen bescheiden wirken, hat der Aufstieg auf den höchsten Punkt Mecklenburg-Vorpommerns einen eigenen Reiz. Die ruhige Atmosphäre, die abwechslungsreiche Landschaft und die Nähe zu Seen und Heidelandschaften machen den Helpter Berg zu einem empfehlenswerten Ausflugsziel in der Region.

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