See

Brunner Weiher

88364 Wolfegg

Highlights

  • Der Brunner Weiher ist ein 6,4 Hektar großes Stillgewässer bei Kißlegg im Landkreis Ravensburg.
  • Er entstand im späten Mittelalter durch Überstauung eines Niedermoorgebiets und liegt auf 699,3 m ü. NHN.
  • Das Einzugsgebiet des Sees wird zu 60 Prozent als Wald und zu 40 Prozent als Grünland genutzt.

Tipps

  • Baden im Brunner Weiher ist möglich, das Wasser ist jedoch nur mäßig warm.
  • Rund um den Weiher führen mehrere Wanderwege durch das schöne Moorlandschaft.
  • Angeln ist erlaubt, aber nur mit gültiger Erlaubnis des Inhabers.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Ausflug zum Brunner Weiher in Wolfegg – Naturerlebnis am See

Der Brunner Weiher liegt im baden-württembergischen Kißlegg, im Landkreis Ravensburg, und zählt zu den beliebten Naturzielen in der Region. Diese rund 6,4 Hektar große Wasserfläche befindet sich beim Weiler Brunnen, etwa fünfeinhalb Kilometer nordwestlich des Ortskerns von Kißlegg, auf einer Höhe von knapp 700 Metern über Normalhöhennull. Der Weiher entstand im Spätmittelalter durch die Überstauung eines Niedermoorgebiets und ist heute ein stillgelegtes Gewässer, das sich besonders durch seine ruhige Idylle und die umliegende Naturlandschaft auszeichnet.

Das Gewässer wird heute hauptsächlich für die Angelfischerei genutzt und befindet sich in Privatbesitz. Sein Einzugsgebiet umfasst rund 69 Hektar, wobei die Zuführung des Wassers über mehrere Entwässerungsgräben erfolgt. Der Abfluss des Sees führt über einen Mönch zum Holzmühleweiher, von dort weiter über die Immenrieder Ach sowie den Obersee zur Wolfegger Ach, welche schließlich in die Schussen und den Bodensee mündet. Somit ist der Brunner Weiher Teil eines größeren Fluss- und Seen-Systems, das letztendlich in die Nordsee führt.

Ökologisch gesehen spielt der Brunner Weiher eine wichtige Rolle im regionalen Gewässermanagement. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist Kißlegg gemeinsam mit Bad Wurzach am Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen beteiligt, in dessen Rahmen die Nährstoffbelastung der Gewässer reduziert werden soll. Das Umland des Sees wird zu etwa 60 Prozent als Waldfläche und zu 40 Prozent landwirtschaftlich genutzt, überwiegend als Grünland. Diese Nutzung wird im Rahmen des Sanierungsprogramms engmaschig begleitet, um die Wasserqualität langfristig zu sichern und das ökologische Gleichgewicht zu erhalten.

Der Brunner Weiher ist zudem in mehrere Schutzgebiete eingebunden. Er gehört zum Naturschutzgebiet „Moore und Weiher um Brunnen“ und ist Teil des FFH-Gebiets „Feuchtgebiete bei Waldburg und Kißlegg“. Diese Auszeichnungen unterstreichen die Bedeutung des Sees und seiner Umgebung für den Naturschutz, insbesondere im Hinblick auf den Erhalt von Feuchtbiotopen und seltenen Tier- und Pflanzenarten. Die Moore und Feuchtgebiete rund um den Brunner Weiher bieten zudem ideale Voraussetzungen für Naturliebhaber und Wanderfreunde.

Das Gelände um den Brunner Weiher ist ein beliebtes Ausflugsziel, insbesondere für Familien und Naturliebhaber. Das nahegelegene Rotmoos lädt zu Wanderungen durch abwechslungsreiche Moorlandschaften ein, während der Weiher selbst zum Verweilen einlädt. Ob zum Angeln, Spazierengehen oder einfach zum Entspannen – der Brunner Weiher bietet eine ruhige und landschaftlich reizvolle Umgebung mitten in der oberschwäbischen Natur.

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Häufige Fragen zu Brunner Weiher

Wo befindet sich der Brunner Weiher?
Der Brunner Weiher liegt im baden-württembergischen Kißlegg, rund 5,5 km nordwestlich der Ortsmitte, auf einer Höhe von 699,3 m ü. NHN. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wer besitzt den Brunner Weiher?
Der Brunner Weiher befindet sich in Privatbesitz und wird heute hauptsächlich für die Angelfischerei genutzt. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie groß ist der Brunner Weiher?
Die Wasseroberfläche des Brunner Weiher beträgt 6,4 Hektar, bei einer durchschnittlichen Tiefe von 1,7 Metern. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Schutzgebiete umfassen den Brunner Weiher?
Der Brunner Weiher ist Teil des Naturschutzgebiets „Moore und Weiher um Brunnen“ und des FFH-Gebiets „Feuchtgebiete bei Waldburg und Kißlegg“. {stand}.

Quelle: wikipedia

Seit wann besteht der Brunner Weiher?
Der Brunner Weiher entstand im Spätmittelalter durch Überstauung eines Niedermoorgebiets und wurde erstmals 1735 erwähnt. {stand}.

Quelle: wikipedia