Galerie

Galerie Temporäre Bezner Areal Kunst

Holbeinstraße 32, 88212 Ravensburg

Highlights

  • Die Galerie zeigt aktuelle Kunstprojekte wie ‚Flugobjekte‘ (ZfP-Gruppe) und Werke der BruderhausDiakonie unter Christiane Liptak.
  • Ausstellungen wie ‚Echt jetzt!‘ oder ‚Stein Stahl Beton‘ verbinden lokale Kunst mit gesellschaftlichen Themen im Bezner Areal.
  • Künstlerische Begleitung zum Bauernkrieg 1525 wird im Schloss Waldburg in Skulpturen, Zeichnungen und Papierarbeiten präsentiert.

Tipps

  • Die Ausstellung verbindet aktuelle Kunstprojekte mit Werken der BruderhausDiakonie und der ZfP-Gruppe, sodass Besucher unterschiedliche künstlerische Perspektiven erleben können.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Temporäre Bezner Areal Ravensburg

Die Galerie Temporäre Bezner Areal Kunst in Ravensburg ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und kulturellen Austausch. Als Teil des Kunstvereins Ravensburg-Weingarten präsentiert sie vielseitige Ausstellungen, die von fotografischen Werken bis zu experimentellen Objekten reichen. Besonders hervorzuheben sind die Kooperationen mit lokalen Einrichtungen wie der BruderhausDiakonie unter Leitung von Christiane Liptak, deren Werkgruppe regelmäßig in den Ausstellungen vertreten ist. Die Galerie verbindet dabei traditionelle Kunstformen mit innovativen Ansätzen, etwa durch die ZfP-Gruppe unter Regina Liberatore, deren „Flugobjekte“ die Grenzen konventioneller Präsentation sprengen.

Ein zentrales Merkmal der Galerie ist ihr offener und partizipativer Ansatz. So wurden in den vergangenen Jahren leerstehende Innenstadtobjekte mit Kunstwerken beklebt, um die Stadtlandschaft temporär zu bereichern. Die Ausstellungen reichen von thematischen Schwerpunkten wie „Echt jetzt!“ bis zu reflexiven Projekten, die gesellschaftliche Themen aufgreifen – etwa in der dreiteiligen Reihe zur künstlerischen Begleitung des Bauernkriegs 1525, die auch auf dem Schloss Waldburg zu sehen war. Die Werke, darunter Skulpturen, Papierarbeiten und Installationen, sind dabei nicht auf einen Raum beschränkt, sondern durchziehen den gesamten Schlossbau und laden zum Entdecken ein.

Die Galerie verbindet lokale Kunstszene mit überregionalen Impulsen. So wurden in der Vergangenheit auch Fotografien und Holzobjekte gezeigt, die Natur als zentrales Motiv behandeln, während andere Projekte wie „Verändern“ von Elke Häusler Collagen, Texte und Installationen vereinen. Besonders in der Pandemiezeit setzte der Verein auf digitale Formate, etwa mit virtuellen Einblicken ins Homeoffice der Kunstschaffenden, um die Verbindung zur Community aufrechtzuerhalten. Auch Konzerte und hybride Veranstaltungen ergänzen das Programm und machen die Galerie zu einem dynamischen Treffpunkt für Kunstinteressierte.

Mit ihrem Fokus auf Temporäres und Experimentelles steht die Galerie für einen lebendigen Dialog zwischen Kunst, Stadt und Publikum. Ob als Begleitung historischer Themen oder als Plattform für aktuelle Diskurse – sie zeigt, wie Kunst Räume und Denkweisen erweitert. Wer sich für zeitgenössische Ausdrucksformen begeistert, findet hier Inspiration und Überraschungen, die weit über die klassischen Galeriewände hinausgehen.

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