Museum

Heinrich-Büssing-Haus

Hehlinger Str. 46, 38446 Wolfsburg

Highlights

  • Heinrich Büssing wurde 1843 in Nordsteimke geboren und war Pionier im Lastwagen- und Omnibusbau.
  • Er gründete 1903 die Heinrich Büssing Spezialfabrik für Motorwagen und Motoromnibusse in Braunschweig.
  • Büssing erhielt 150 Patente und prägte den deutschen LKW-Bau maßgeblich.

Tipps

  • Das Museum ist nur nach Voranmeldung zugänglich, daher rechtzeitig einen Termin vereinbaren.
  • Freier Eintritt ermöglicht einen unverbindlichen Besuch des Hauses.
  • Schwerpunktthemen sind die über 250 Patente sowie die Entwicklung der ersten Lastkraftwagen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Heinrich-Büssing-Haus

Das Heinrich-Büssing-Haus in Wolfsburg ist ein kleines, aber informatives Museum, das das Leben und Werk des Erfinders und Unternehmers Heinrich Büssing würdigt. Geboren im nordsteimker Ortsteil, entwickelte Büssing sich vom Dorfschüler zum Pionier des deutschen Maschinenbaus und später zum Wegbereiter des Lastwagen- und Omnibusbaus. Seine berufliche Laufbahn begann mit dem Schmiedehandwerk bei seinem Vater, ehe er sich entschied, Maschinenbau zu studieren und eigene Unternehmen zu gründen.

Im Laufe seiner Karriere sammelte Büssing zahlreiche Patente, zunächst im Bereich des Eisenbahn-Signalwesens, später im Fahrzeugbau. Seine technischen Innovationen trugen maßgeblich dazu bei, dass Deutschland eine führende Rolle im internationalen LKW-Bau einnahm. Nach seinem Rückzug aus der Eisenbahn-Signalbau-Anstalt widmete er sich vollständig dem Lastwagenbau und gründete eine Spezialfabrik für Motorwagen und Motoromnibusse. Sein erster Lastkraftwagen ist heute im Deutschen Museum in München ausgestellt.

Das Museum im Heinrich-Büssing-Haus veranschaulicht diesen Werdegang durch Exponate, Dokumente und Informationen zur Firmengeschichte. Es ermöglicht Einblicke in die Vielseitigkeit von Büssings Erfindergeist und die Bedeutung seiner Arbeit für die Region. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit wird auch sein persönlicher Werdegang sowie die Nachwirkung seiner Tätigkeit bis in die Zeit nach seinem Tod im Jahr 1929 beleuchtet. Die Firma wurde zunächst von seinen Söhnen weitergeführt, ehe sie später in eine Aktiengesellschaft überging und schließlich von MAN übernommen wurde.

Besucher berichten, dass der Besuch überraschende Einblicke in das vielfältige Schaffen Büssings jenseits des bekannten Nutzfahrzeugmarkennamens bietet. Die Darstellung seiner über 250 Patente und seiner technischen Neuerungen verdeutlicht die Breite seiner Erfindungsgabe. Das Museum ist inzwischen nur noch nach Voranmeldung zugänglich, gewährt dafür aber eine persönliche und informative Besichtigung. Der Eintritt ist frei, was den Besuch besonders attraktiv macht.

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