Denkmal/Gedenkstätte

Peenebrücke

17438 Wolgast

Highlights

  • Die Peenebrücke in Wolgast ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahn-Klappbrücke über den Peenestrom.
  • Sie verbindet die Insel Usedom mit der Wolgaster Schlossinsel und dient als wichtige Verkehrsverbindung.
  • Aufgrund ihres blauen Anstrichs wird die Brücke auch als „Blaues Wunder“ bezeichnet.

Tipps

  • Die Peenebrücke in Wolgast wird auch „Blaues Wunder“ genannt und ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Peenestrom.
  • Tägliche Öffnungszeiten der Brücke können je nach Schiffsverkehr variieren, vor Fahrtantritt aktuelle Infos prüfen.
  • Bei starkem Wind kann der Aufenthalt auf der Brücke unangenehm werden, entsprechende Kleidung ist ratsam.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Peenebrücke: Historische Sehenswürdigkeit in Wolgast

Die Peenebrücke in Wolgast ist eine markante und historisch bedeutende Brückenkonstruktion, die die Insel Usedom mit der Wolgaster Schlossinsel verbindet. Als kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke überspannt sie den Peenestrom und bildet einen zentralen Verkehrsknotenpunkt in der Region. Über sie verlaufen die Bundesstraße 111 sowie die Bahnstrecke von Züssow über Wolgast Hafen bis nach Świnoujście Centrum. Die Brücke wird täglich von einer erheblichen Anzahl von Fahrzeugen genutzt. Aufgrund ihres auffälligen, blauen Anstrichs wird sie auch unter dem Namen „Blaues Wunder“ geführt. Die ursprüngliche Brücke wurde in den 1930er Jahren errichtet, um dem zunehmenden Verkehrsaufkommen zwischen dem Festland und der Insel Usedom gerecht zu werden. Zuvor war der Verkehr über eine Dampffähre abgewickelt worden, die bereits in den 1930er Jahren überlastet war. Nach langen Diskussionen über die Finanzierung begann der Bau, der innerhalb eines Jahres abgeschlossen wurde. Die Planung stammte von Architekt Oskar Lehmann, die Umsetzung erfolgte durch eine Arbeitsgemeinschaft namhafter Bau- und Stahlbauunternehmen. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke am Ende April 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Der bewegliche Teil blieb dabei in geöffneter Stellung, um die Flucht deutscher Marineeinheiten über das Stettiner Haff zu ermöglichen. Die Wiederherstellung des Bauwerks begann erst 1945 und zog sich über mehrere Jahre hin. 1950 wurde die Brücke nach aufwendigen Reparaturen wieder für den Verkehr freigegeben. Sie erhielt den offiziellen Namen „Brücke der Freundschaft“ und diente über vier Jahrzehnte als wichtigste Verbindung zur Insel Usedom. Die Brücke ist nicht nur ein funktionales Verkehrsbauwerk, sondern auch ein architektonisches Zeugnis ihrer Zeit. Ihre besondere Bauweise, die Elemente des Stahlbau und betontechnologischer Verfahren vereint, macht sie zu einem interessanten Beispiel für Ingenieurskunst des 20. Jahrhunderts. Die enge Verbindung zur Eisenbahnstrecke unterstreicht zudem ihre Rolle im regionalen und internationalen Verkehr, da sie einen Abschnitt der Strecke nach Polen bildet. Heute steht die Peenebrücke im Zentrum von Wolgast und ist sowohl für den Straßen- als auch für den Schienenverkehr von großer Bedeutung. Sie verbindet nicht nur geografisch zwei wichtige Gebiete, sondern auch historische Epochen – vom Nationalsozialismus über die DDR bis in die Gegenwart. Als Sehenswürdigkeit zieht sie Besucher an, die nicht nur die funktionale Seite der Brücke schätzen, sondern auch ihre historische und architektonische Besonderheit erkennen.

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Häufige Fragen zu Peenebrücke

Was verbindet die Peenebrücke in Wolgast?
Die Peenebrücke verbindet die Insel Usedom mit der Wolgaster Schlossinsel. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Warum wird die Peenebrücke auch „Blaues Wunder“ genannt?
Aufgrund ihres markanten blauen Anstrichs wird die Brücke auch als „Blaues Wunder“ bezeichnet. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wann gab es erste Pläne für die Peenebrücke?
Erste Pläne für eine feste Brücke über den Peenestrom gab es bereits in den 1920er Jahren. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia