Stadtpark

Burkard-Held-Anlage

97082 Würzburg

Highlights

  • Das Burkarder Tor ist ein historisches Stadttor in Würzburg, erbaut 1680 von Antonio Petrini.
  • Es dient heute ausschließlich Fußgängern und Radfahrern und verbindet die Burkarderstraße mit der Saalgasse.
  • Das Tor zählt zu den Baudenkmalen der Stadt und zeigt das Wappen des Fürstbischofs Peter Philipp von Dernbach.

Tipps

  • Das Burkarder Tor ist nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich.
  • Die Grabenbrücke schließt nahtlos an das Tor an und ist sehenswert.
  • Historische Stadttore wie dieses wurden von Antonio Petrini erbaut.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur Park Stadt Würzburg Burkard-Held-Anlage

Die Burkard-Held-Anlage in Würzburg ist eine historische Sehenswürdigkeit, die eng mit der Stadtgeschichte und der ehemaligen Befestigungsanlage verbunden ist. Ursprünglich als Burkarder Tor errichtet, zählt sie heute zu den bedeutenden Kulturdenkmälern der Stadt und lädt Besucher zu einem spannenden Ausflug in die Vergangenheit ein. Die Anlage liegt zentral im Stadtgebiet und verbindet die Burkarder Kirche mit der Leistenstraße. In unmittelbarer Nähe verläuft auch die Saalgasse, die durch einen separaten Tunnel die Bastion durchquert.

Das Bauwerk geht auf Pläne des Architekten Antonio Petrini zurück, der im Auftrag des Fürstbischofs die Befestigungsanlagen der Stadt im 17. Jahrhundert erweiterte. Das Tor selbst diente einst als wichtige Verkehrsverbindung und war Teil eines komplexen Sicherungssystems, das durch Zugbrücken und Kasematten geschützt war. Besondere Aufmerksamkeit erregt das Wappen des Fürstbischofs Peter Philipp von Dernbach, das von zwei Löwen im Giebeldreieck über dem Tor gehalten wird. Ursprünglich verfügte das Tor auch über ein Fallgatterhaus, das auf alten Fotos noch zu sehen ist.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Tor mehrfach umgebaut, um den sich wandelnden Verkehrsbedürfnissen Rechnung zu tragen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es bei einem Bombenangriff schwer beschädigt, wobei die Torbögen zerstört wurden. Lediglich die Schlusssteinfratze des Südtors sowie Teile der Brücke und der Kasematten blieben erhalten. In den Nachkriegsjahren erfolgte eine behutsame Restaurierung, wodurch das historische Erscheinungsbild weitgehend wiederhergestellt werden konnte.

Heute ist die Burkard-Held-Anlage ein beliebter Ort für Spaziergänge und historische Entdeckungstouren. Das Tor ist ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer zugänglich und bildet den Eingang zu einer ehemaligen Bastion, die heute als Grünanlage genutzt wird. Die angrenzende Grabenbrücke über den Burkarder Umlaufkanal schließt nahtlos an das Tor an und trägt zur malerischen Atmosphäre des Ortes bei. Die Anlage ist somit ein idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug in die nähere Umgebung und verbindet Naturerlebnis mit kulturhistorischem Erbe.

Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,30 von 5 Sternen bei über 20 Bewertungen zählt die Burkard-Held-Anlage zu den besonders gut bewerteten Sehenswürdigkeiten in Würzburg. Sie ist ein lebendiges Zeugnis der Stadtgeschichte und ein beeindruckendes Beispiel für die Festungsarchitektur des Barock. Besucher erfahren hier nicht nur etwas über die militärische Vergangenheit der Stadt, sondern können auch die ruhige, grüne Umgebung genießen, die einen angenehmen Kontrast zur urbanen Umgebung bietet.

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Häufige Fragen zu Burkard-Held-Anlage

Was ist die Burkard-Held-Anlage in Würzburg?
Die Burkard-Held-Anlage ist ein ehemaliges Stadttor, das Teil der Bastionärsbefestigung Würzburgs ist und 1680 von Antonio Petrini erbaut wurde. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wo befindet sich die Burkard-Held-Anlage?
Die Anlage liegt im Stadtteil Würzburg und verbindet die Burkarder Kirche mit der Leistenstraße. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Funktion hat das Burkarder Tor heute?
Das Tor ist heute nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich und bildet einen Durchgang in der historischen Stadtmauer. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Gibt es besondere Bauwerke an der Burkard-Held-Anlage?
Ja, das Tor verfügt über ein Rustikaportal mit dem Wappen des Fürstbischofs sowie eine angrenzende Grabenbrücke. Stand Juni 2026.

Quelle: website