St. Peter
Highlights
- St. Peter und Paul ist eine katholische Pfarrkirche im historischen Zentrum von Würzburg.
- Der barocke Neubau entstand 1717 bis 1720 nach Plänen von Joseph Greissing.
- Die Kirche wurde nach Kriegszerstörungen von 1950 bis 1959 originalgetreu wiederhergestellt.
Tipps
- Eintritt zur Kirche ist frei, Spenden werden jedoch gerne angenommen.
- Die Kirche verfügt über barrierearme Zugänge, ist aber nicht vollständig barrierefrei.
- Führungen sind nur mit Voranmeldung möglich, Ausstattung kann teilweise von anderen Kirchen stammen.
Eigenschaften
Kultur und Sakralbau in Würzburg-St. Peter entdecken
Die St. Peter Kirche zählt zu den bedeutenden sakralen Bauwerken im Herzen von Würzburg und befindet sich im Stadtviertel Sanderau. Als katholische Pfarrkirche hat sie eine zentrale Rolle in der Geschichte der Innenstadt gespielt und ist heute nach mehreren Umbauten und Restaurationen ein beeindruckendes Beispiel für verschiedene Epochen der Kirchenarchitektur. Die Kirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft Würzburg Innenstadt und lädt Besucher mit ihrer reichhaltigen Ausstattung und eindrucksvollen Geschichte ein.
Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Ursprünglich im romanischen Stil errichtet, wurde sie im Hochmittelalter durch ein gotisches Bauwerk ersetzt. Der heutige barocke Kirchenbau entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau zu Vollraths und dem Baumeister Joseph Greissing. Dabei wurden Teile der romanischen Türme und des gotischen Chors in das neue Gebäude integriert. Die Weihe des barocken Bauwerks erfolgte einige Jahre nach seiner Fertigstellung durch Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in den Jahren 1950 bis 1959 originalgetreu wiederhergestellt.
Architektonisch zeigt die St. Peter Kirche eine Mischung aus Baustilen. Das Gebäude ist eine gewölbte Freipfeiler-Emporenhalle mit barock überformten romanischen Türmen und einem im Obergeschoss barock veränderten gotischen Chor. Die dreigeschossige Fassade vereint Elemente des römischen Barock mit Renaissanceeinflüssen. Besonders erwähnenswert sind die zahlreichen Heiligenstatuen, die im 18. Jahrhundert von der Werkstatt Wagner geschaffen wurden. Über dem Portal befinden sich die Wappen der Fürstbischöfe Greiffenclau und Schönborn, die nach dem Krieg wiederhergestellt wurden. Auch die Statue des heiligen Aquilin am Eingang wurde in den 1970er Jahren restauriert.
Die Innenausstattung spiegelt die verschiedenen Epochen wider, in denen an der Kirche gearbeitet wurde. Erhaltene barocke Elemente umfassen Teile des Stucks, zwei Altarbilder von Anton Clemens Lünenschloß sowie die um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstandene, nach dem Krieg weitgehend rekonstruierte Rokokokanzel von Johann Wolfgang von der Auwera. Die drei spätbarocken Altäre im klassizistischen Stil stammen von Georg Schäfer und wurden um 1800 gefertigt. Sie wurden ursprünglich für eine andere Kirche in Würzburg geschaffen und später hier integriert. Insgesamt vermittelt die Kirche durch ihre kunstvolle Innenausstattung und die harmonische Baustruktur einen tiefen Eindruck religiöser und künstlerischer Tradition. Die St. Peter Kirche wurde in den letzten Jahren einer umfassenden Innenrenovierung unterzogen und feierlich wiedergeöffnet. Mit ihrem architektonischen Reichtum und ihrer historischen Bedeutung ist sie ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle, die sich für sakrale Architektur und die kulturelle Geschichte Würzburgs interessieren.
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Häufige Fragen zu St. Peter
Wann wurde die St. Peter und Paul Kirche in Würzburg zuletzt renoviert?
Quelle: wikipedia
Welche Baustile prägen die Architektur der St. Peter und Paul Kirche?
Quelle: wikipedia
Wann erfolgte die Wiedereröffnung der Kirche nach der jüngsten Renovierung?
Quelle: wikipedia