Pfarrscheune Wusterhusen
Highlights
- Die Pfarrscheune Wusterhusen ist historisch als Mutterkirche der Region seit 1271 aus einer mittelalterlichen Scheune zur Johanneskirche umgebaut.
- Das sanierte Pfarrhaus beherbergt neben der Pfarrwohnung das Karl-Lappe-Zentrum und zwei vermietete Wohnungen.
- Rollstuhlgerechter Parkplatz vorhanden; die Kirche entstand aus einer Scheune – daher der Name Pfarrscheune.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Parkplatz ermöglicht eine einfache und barrierefreie Anreise zum Gelände der Pfarrscheune.
- Die historische Johanneskirche aus dem Jahr 1271 bietet Einblicke in die mittelalterliche Architektur und regionale Kirchengeschichte.
- Das Karl-Lappe-Zentrum im sanierten Pfarrhaus dient als Begegnungsort für gemeindliche und kulturelle Veranstaltungen.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales in Wusterhusen: Pfarrscheune Wusterhusen
Die Pfarrscheune Wusterhusen ist ein historisch bedeutsamer Ort in der Gemeinde Wusterhusen und ein Zeugnis der regionalen Kirchengeschichte. Ursprünglich als Scheune errichtet, wurde das Gebäude im Mittelalter zur Johanneskirche umgebaut – ein ungewöhnlicher Vorgang, der bis heute auf den Namen „Pfarrscheune“ hinweist. Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert diente lange als Mutterkirche für die umliegende Region und beherbergte das Pfarramt, bevor 1957 in Lubmin eine eigenständige Kirchengemeinde mit eigenem Kirchbau entstand.
Die Entscheidung, das Pfarramt 2003 wieder nach Wusterhusen zu verlegen, markierte einen symbolischen Neubeginn. Unter dem Motto *„Zusammenwachsen – Zusammen wachsen“* fusionierten die Kirchengemeinden von Lubmin und Wusterhusen erneut, um eine gemeinsame Gemeinde zu bilden. Das sanierte Pfarrhaus dient heute nicht nur als Wohnsitz für die Pfarrfamilie, sondern beherbergt auch das Karl Lappe Zentrum. Neben der Pfarrwohnung werden hier zwei weitere Wohnungen vermietet, was die Nutzung des historischen Gebäudes für die lokale Gemeinschaft fördert.
Die Pfarrscheune steht in enger Verbindung zur mittelalterlichen Johanneskirche, die als religiöser Mittelpunkt des Ortes fungiert. Besonders bemerkenswert ist die historische Entwicklung des Ortes: Während die Kirche aus einer Scheune entstand, prägte später die Errichtung des Kernkraftwerks „Bruno Leuschner“ in der Nähe die regionale Landschaft. Trotz des modernen Einflusses bleibt die Pfarrscheune ein Ort der Besinnung und des kulturellen Erbes.
Der Ort bietet mit seinem rollstuhlgerechten Parkplatz barrierefreien Zugang und lädt Besucher ein, die Verbindung von Geschichte und Gegenwart zu erleben. Die Fusion der Kirchengemeinden und die Wiederbelebung des Pfarramts in Wusterhusen unterstreichen die Bedeutung des Ortes als lebendiges Stück regionaler Identität. Ob für Kirchgänger oder Geschichtsinteressierte – die Pfarrscheune ist ein Ort, der Tradition und Gemeinschaft verbindet.