Rochowsee
Highlights
- Der Rochowsee liegt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und grenzt im Norden an Mecklenburg-Vorpommern.
- Er gehört zum Rheinsberger Seengebiet und hat eine Fläche von 31,9 Hektar bei einer Tiefe bis zu 16 Meter.
- Der See ist Teil des FFH-Gebiets „Wummsee und Twernsee“ und beherbergt verschiedene Fischarten wie Hechte, Barsche und Schleie.
Tipps
- Der Rochowsee eignet sich gut für ruhige Erholung und Naturbeobachtung, besonders an den unbauten Uferbereichen.
- Angeln ist möglich, wobei verschiedene Fischarten wie Hecht, Barsch oder Schleie im See vorkommen.
- Rundwanderwege in der Nähe bieten sich für Spaziergänge durch den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land an.
Eigenschaften
Über Rochowsee
Der Rochowsee liegt im Ortsteil Diemitz, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Der See gehört zum Rheinsberger Seengebiet im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und weist eine Fläche von rund 31,9 Hektar auf. Die maximale Tiefe beträgt 16 Meter. Der Name des Sees, der früher auch als Rockowsee geschrieben wurde, leitet sich möglicherweise aus dem altpolabischen Wort ‚rak‘ für ‚Krebs‘ ab.
Der Rochowsee ist Teil des Flusslaufes des Rhin. Dieser fließt vom Quellsee Twernsee über eine allmählich verlandende Verbindung in den Rochowsee und weiter über eine etwa 300 Meter lange künstliche Strecke in den Giesenschlagsee. Der See gehört zum FFH-Gebiet „Wummsee und Twernsee“, das aus der Zusammenlegung mehrerer früherer Schutzgebiete entstand. Die Gewässerqualität des Rochowsees wurde als mesotroph eingestuft. In früheren Jahren dominierten Armleuchteralgen, die mittlerweile weitgehend zurückgegangen sind. Heute finden sich überwiegend Tausendblattgewächse sowie submers wachsender Tannenwedel.
Der Rochowsee beherbergt verschiedene Fischarten, darunter Aale, Barsche, Brachsen, Güster, Hechte, Rotaugen, Rotfedern und Schleien. Zusätzlich wurden unter anderem Kleine Maränen, Karpfen und Welse ausgesetzt. Gewerbliche Fischerei spielt am Rochowsee nur eine geringe Rolle. Das nördliche Ufer des Sees ist unbebaut und gehört zu einem großen Teil zu den Flächen des Bundesvermögens- und Verwaltungsamtes (BVVG). Das südliche Ufer ist teilweise bebaut, hier befinden sich unter anderem Bungalows. Die umliegenden Waldflächen bestehen vorwiegend aus Buchen und Kiefern.
In unmittelbarer Nähe des Rochowsees liegen verschiedene Orte. Zu diesen zählen in Brandenburg die Ortsteile Luhme, Zechlinerhütte sowie die Gemeinden Zechlin und Kleinzerlang. Auf mecklenburgisch-vorpommernscher Seite grenzen der Ortsteil Diemitz und der Wohnplatz Fleether Mühle von Mirow sowie die Gemeinde Schwarz an das Seeufer.