Ausflug Kultur

Skulpturenpark "Tor in das Jahr 2000"

18347 Wustrow

Highlights

  • Der Skulpturenpark „Tor in das Jahr 2000“ in Wustrow wurde zum Jahreswechsel 2000 mit Werken mehrerer Künstler angelegt.
  • Bekannteste Skulptur ist „Miteinander“ von Ingeborg Hunzinger, eine Bronzeplastik auf Sandsteinsockel.
  • Der Park liegt zwischen den Deichen nahe dem Wustrower Windrad, gut über Wander- oder Radwege erreichbar.

Tipps

  • Den Skulpturenpark erreicht man zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Deichweg Richtung Strand, direkt hinter dem Wustrower Windrad.
  • Die bekannteste Skulptur ist die Bronze-Gruppe 'Miteinander' von Ingeborg Hunzinger, gut sichtbar auf einem Sandsteinsockel.
  • Rund um den Park wachsen wilde Stiefmütterchen, lohnt sich ein Blick auf den Boden.

Eigenschaften

Ganzjährig

Über Skulpturenpark "Tor in das Jahr 2000"

Der Skulpturenpark „Tor in das Jahr 2000“ befindet sich im ostseegeprägten Wustrow im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Dieser kleine, etwa 65 Meter lange und 33 Meter breite Park wurde zu Beginn des neuen Jahrtausends als künstlerisches Statement geschaffen und beherbergt Werke verschiedener zeitgenössischer Künstler. Obwohl er etwas abseits der Hauptwege liegt, ist er sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad gut erreichbar – ein ruhiger Ort, der sich besonders für einen kulturellen Zwischenstopp am Rande eines Strandbesuchs eignet.

Die Idee zum Skulpturenpark entstand aus der Freude über das neue Jahrtausend, unterstützt durch finanzielle Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie privater Spender. Mehrere namhafte Künstler beteiligten sich an dem Projekt, darunter Ingeborg Hunzinger, Jan und Jo Jastram, Christiane Wartenberg sowie Reinhard Buch. Die Werke setzen sich aus unterschiedlichen Materialien wie Bronze, Stein und Holz zusammen. Besonders auffällig ist die Bronzeplastik „Miteinander“ von Ingeborg Hunzinger, die auf einem Sandsteinsockel thront und von Weitem sichtbar ist. Auch die beiden Säulen am Eingang sowie weitere kleinere Skulpturen laden zum Entdecken ein.

Trotz seiner künstlerischen Qualität wird der Skulpturenpark nicht immer optimal präsentiert. Einige Besucher bemängeln, dass die Werke zum Teil im Verborgenen wirken und nicht ausreichend gepflegt werden. Dennoch bleibt der Park ein lohnenswertes Kulturhighlight in Wustrow. Die natürliche Umgebung ist schlicht gehalten, doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich eine Vielzahl wilder Stiefmütterchen, die dem Areal eine besondere Note verleihen. Mit der Zeit haben sich die Holzskulpturen zurückgebildet, doch diejenigen aus Bronze und Stein sind erfreulicherweise weitgehend unversehrt geblieben.

Der Weg zum Skulpturenpark führt über den Deich in Richtung Strand, direkt hinter dem markanten Wustrower Windrad. Der Zugang erfolgt über einen Wander- und Radweg, der sich zwischen den beiden Deichen hinzieht. Ein Infotafel am Eingang ehrt die beteiligten Künstler und Förderer. Obwohl der Standort exponiert ist, wirkt der Park zurückgezogen und lädt zu Ruhe und Reflexion ein. Besucher, die sich auf die Suche machen, werden mit einer kleinen, aber feinen Sammlung zeitgenössischer Kunst belohnt – ein verborgenes Kleinod am Rande des Ostseebades Wustrow.

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