See

Olbersdorfer See

02785 Olbersdorf

Highlights

  • Der Olbersdorfer See ist ein Tagebaurestsee und die größte Wasserfläche bei Zittau.
  • Er entstand im ehemaligen Braunkohletagebau Olbersdorf und fasst etwa 6 Millionen Kubikmeter Wasser.
  • Rund um den See führen Wanderwege von 4,5 und 6 Kilometern Länge.

Tipps

  • Der Strand des Olbersdorfer Sees ist sauber und bietet einen Kinderspielplatz sowie einen Kiosk für Erfrischungen.
  • Rund um den See führen Wanderwege mit Längen von 4,5 und 6 Kilometern, geeignet für Spaziergänge das ganze Jahr.
  • Aufgrund fehlender Schatten spendender Bäume am See ist das Mitbringen eines Sonnenschirms empfehlenswert.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Entspannt Ganzjährig

Über Olbersdorfer See

Der Olbersdorfer See liegt im Ort Olbersdorf im sächsischen Landkreis Görlitz und zählt zu den größten Naherholungsgebieten der Region. Der künstlich entstandene See füllt heute das Gelände eines ehemaligen Braunkohletagebaus und ist mit einer Fläche von 60 Hektar das größte Gewässer in der Nähe von Zittau. Die maximale Tiefe des Sees beträgt rund 40 Meter, sein Speichervolumen wird auf etwa sechs Millionen Kubikmeter geschätzt. Die Wasseroberfläche liegt etwa 236,5 Meter über dem Meeresspiegel. Der See wird hauptsächlich durch den Grundbach gespeist, der letztendlich in die Lausitzer Neiße mündet.

Das Gelände um den Olbersdorfer See ist landschaftlich geprägt durch das Vorland des Zittauer Gebirges sowie das Oberlausitzer Hügelland. Es gibt zwei markierte Rundwege mit den Längen von 4,5 und sechs Kilometern, die sich um den See schlängeln und sowohl für Spaziergänge als auch für Radtouren genutzt werden können. Die Uferbereiche sind gut ausgebaut und bieten ausreichend Platz zum Verweilen. Ein gepflegter Strandabschnitt mit sauberer Liegewiese. Hier steht auch ein kleiner Kiosk mit Getränken und Eis zur Verfügung. Ein Kinderspielplatz am Ufer ergänzt das Angebot für Familien.

Am See befindet sich zudem die beliebte Seestern-Bar, die Besucher mit einer Auswahl an Bieren und Cocktails versorgt. Aufgrund der offenen Landschaft fehlen größere schattenspendende Bäume in unmittelbarer Nähe, weshalb ein Sonnenschutz wie ein Pavillon oder Sonnenschirm empfehlenswert ist. Die Tier- und Pflanzenwelt rund um den See bietet zudem interessante Beobachtungsmöglichkeiten, die den Aufenthalt auch bei kühleren Temperaturen lohnenswert machen.

Die Geschichte des Sees reicht weit zurück. Ursprünglich wurde hier Braunkohle im Untertagebau gewonnen, bevor ab dem frühen 20. Jahrhundert der Tagebau dominierte. Nach der Stilllegung des Bergbaus Anfang des 20. Jahrhunderts und erneut nach dem Zweiten Weltkrieg füllte sich das ehemalige Abbaugebiet mit Wasser und bildete schließlich den heutigen See. Seitdem dient er als Naherholungsgebiet und ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern aus der Region sehr beliebt.

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