Ausflug Natur

Bergbaulehrpfad (Tafel 9)

08056 Zwickau

Highlights

  • Der Bergbaulehrpfad (Tafel 9) in Zwickau ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und zeigt Zeugen des Bergbaus aus dem 13. Jahrhundert.
  • Er verbindet Naturschutz und Bergbau und führt durch die alte Bergbausiedlung „Fürstenberg“ im Hohen Forst.
  • Der ca. 6 km lange Lehrpfad endet am Engländerstolln in Weißbach und schließt an die Besucherbergwerke an.

Tipps

  • Gute Wanderstiefel empfehlen sich, da der Weg stellenweise aufgeweicht oder durch Fahrzeugspuren beeinträchtigt ist.
  • Die Route ist mit ausreichend Rastplätzen und Informationstafeln ausgestattet, auch für Kinder geeignet.
  • Bei guter Kondition lässt sich die Strecke um ca. 7 km erweitern, indem man vom Kleinen zum Großen Hirschenstein wandert.

Eigenschaften

Ganzjährig

Über Bergbaulehrpfad (Tafel 9)

Der Bergbaulehrpfad (Tafel 9) in Zwickau ist ein rund 6,2 Kilometer langer Natur- und Bildungsweg, der Besucher auf eine spannende Entdeckungsreise durch das UNESCO Weltkulturerbe "Erzbergbau im Erzgebirge" führt. Die Route verbindet eindrucksvoll Natur, Geschichte und Technik und ist sowohl für Familien mit Kindern als auch für Wanderfreunde mit guter Kondition geeignet. Entlang des Weges warten zahlreiche Infotafeln, Rastplätze und Picknickmöglichkeiten, die das Verständnis für die einstige Bergbaulandschaft vertiefen und gleichzeitig zum Verweilen einladen.

Tafel 9 des Lehrpfades liegt im landschaftlich reizvollen Hohen Forst und bildet einen informativen Abschnitt des insgesamt gut ausgeschilderten Rundweges. Hier erfahren Besucher Wissenswertes über die historische Bedeutung des Bergbaus in der Region sowie über die ökologische Entwicklung der ehemaligen Bergbaulandschaft. Die Wanderung führt unter anderem an der ehemaligen Bergbausiedlung „Fürstenberg“ vorbei und bietet einen Blick auf eindrucksvolle Zeugen der Bergbaugeschichte wie die Engländerstolln, ein ehemaliges Besucherbergwerk, das heute als Museum dient.

Der Lehrpfad ist barrierearm angelegt und lässt sich in etwa zwei bis zweieinhalb Stunden entspannt bewältigen. Wer möchte, kann die Tour um circa einen Kilometer verlängern, indem er vom Kleinen Hirschenstein zum Großen Hirschenstein wandert und dann den Hauptpfad fortsetzt. Dabei bieten sich immer wieder gute Gelegenheiten, die vielfältige Flora und Fauna des Naturraumes zu beobachten. Der Weg ist auch bei feuchtem Wetter größtenteils begehbar, wenngleich einzelne Abschnitte durch Fahrzeugspuren stellenweise aufgeweicht sein können.

Organisiert und betreut wird der Bergbaulehrpfad von den Kirchberger Natur- und Heimatfreunden des NABU Deutschlands Ortsgruppe Kirchberg. Der Verein setzt sich dafür ein, Naturschutz und Bergbaugeschichte miteinander zu verbinden, um ein lebendiges und nachhaltiges Bild der Region zu vermitteln. Neben dem Erhalt der kulturellen und natürlichen Vielfalt spielt auch die Heimatpflege eine wichtige Rolle. Informationsinteressierte können auf Anfrage an Führungen teilnehmen, die von engagierten Vereinsmitgliedern durchgeführt werden.

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