Denkmal/Gedenkstätte

Formsignal K am Bahnhof Zwönitz

Bahnhofstraße 72A, 08297 Zwönitz

Highlights

  • Das historische Formsignal K am Bahnhof Zwönitz diente ab 1928 als Ausfahrtsignal für Züge Richtung Aue auf Gleis N3 (Kilometerpunkt 36,630).
  • Eines von 17 Hauptsignalen um 1930 sicherte den Bahnverkehr in Zwönitz durch technische Sicherungseinrichtungen für den Zugbetrieb.

Tipps

  • Die Lage des Signals am Gleis N3 ermöglicht eine Verbindung zur regionalen Eisenbahngeschichte und zur Funktion des Bahnhofs als Knotenpunkt im Netz der Greifensteinregion.
  • Nach der Besichtigung des Signals können Besucher die Umgebung durch einen historischen Stadtrundgang oder geführte Wanderungen in der Umgebung erkunden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Formsignal K am Bahnhof Zwönitz

Am Bahnhof Zwönitz ragt ein historisches Relikt aus der Zeit der Eisenbahngeschichte heraus: das Formsignal K. Dieses Signal war einst ein zentraler Bestandteil der Sicherheitssysteme für den Bahnverkehr in der Region. Um die 1930er Jahre wurden am Bahnhof Zwönitz insgesamt 17 Hauptsignale installiert, um den Zugverkehr zu steuern und Unfälle zu verhindern. Das Signal K gehörte dabei zu den wichtigsten Einrichtungen, da es als Ausfahrtsignal für Gleis N3 fungierte und die Züge sicher in Richtung Aue leitete.

Das Formsignal K war seit 1928 an der Strecke positioniert und markierte den Übergang von Gleis N3 in Richtung der weiterführenden Bahntrasse. Formsignale wie dieses waren typisch für die Eisenbahntechnik der damaligen Zeit und dienten der visuelle Steuerung des Zugverkehrs. Sie waren mit farbigen Lichtsignalen ausgestattet, die den Fahrern klare Anweisungen gaben – etwa ob sie weiterfahren oder halten mussten. Obwohl moderne Technik die Signale heute weitgehend ersetzt hat, bleibt das Formsignal K ein Zeugnis der technischen Entwicklung der Eisenbahn in der Region.

Der Bahnhof Zwönitz selbst war ein wichtiger Knotenpunkt im Eisenbahnnetz der Greifensteinregion, wo Züge aus verschiedenen Richtungen zusammenliefen. Das Signal K spielte dabei eine Schlüsselrolle, um den reibungslosen Ablauf des Verkehrs zu gewährleisten. Obwohl es heute nicht mehr im aktiven Betrieb steht, veranschaulicht es die historische Bedeutung der Eisenbahn für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Stadt. Für Eisenbahnfans und Geschichtsinteressierte ist das Signal K ein faszinierendes Relikt, das Einblicke in die frühe Ära der Bahntechnik bietet.

Wer sich für die Geschichte der Eisenbahn in Zwönitz interessiert, kann das Formsignal K als Teil eines größeren Rundgangs durch die Region erkunden. Die Greifensteinregion bietet zahlreiche Freizeitangebote, die historische und kulturelle Aspekte verbinden – von geführten Wanderungen über Segway-Touren bis hin zu entspannenden Qigong-Kursen. Das Signal K steht dabei symbolisch für die Verbindung von Technik, Geschichte und regionaler Identität, die die Stadt Zwönitz prägt.

Obwohl das Formsignal K heute nicht mehr aktiv genutzt wird, bleibt es ein bedeutendes historisches Denkmal, das an die Zeit erinnert, als die Eisenbahn den Verkehr in der Region sicher und zuverlässig steuerte. Für Besucher, die sich für die Entwicklung der Bahninfrastruktur begeistern, ist es ein faszinierender Ort, um die Geschichte der Eisenbahn in Zwönitz hautnah zu erleben. Die Greifensteinregion bewahrt damit nicht nur ein technisches Erbe, sondern auch ein Stück regionaler Kulturgeschichte.

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