Museum

Kalibergbaumuseum

Wahlbergstraße 1, 37170 Uslar-Volpriehausen

Highlights

  • Das Kalibergbaumuseum in Uslar-Volpriehausen zeigt die Geschichte des Kalisalzbergbaus von 1895 bis 1960.
  • Es informiert über die Entstehung der Salze, Bergbaukultur und die ehemalige Heeresmunitionsanstalt.
  • Besucher finden eine umfangreiche Mineraliensammlung und Sonderausstellungen zur regionalen Industriegeschichte.

Tipps

  • Das Museum ist samstags von März bis Oktober geöffnet, Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.
  • Führungen für Gruppen sind ganzjährig nach Absprache möglich, Erwachsene zahlen 3 Euro, Schüler 2 Euro.
  • Das Museum zeigt die Geschichte des Kalibergbaus in Südniedersachsen mit Fokus auf Volpriehausen und die Zeit bis 1960.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Kalibergbaumuseum

Das Kalibergbaumuseum in Uslar-Volpriehausen ist eine Einrichtung, die sich mit der Geschichte des Stein- und Kalisalzbergbaus in der Region beschäftigt. Es zählt zu den ersten Museen in Deutschland, die diesem Thema gewidmet sind. Gegründet wurde es 1985 von Mitgliedern des Heimatvereins Volpriehausen e. V., um die Bedeutung des Kalibergbaus für die Entwicklung des Ortes und der Landwirtschaft allgemein zu dokumentieren. In einer Fläche von rund 200 Quadratmetern werden verschiedene Aspekte des Bergbaus dargestellt – von den Anfängen bis hin zur Nutzung der stillgelegten Anlage „Wittekind“ während der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Ausstellung gliedert sich in mehrere Themenbereiche, darunter die Entstehung der Salze, die Arbeit unter Tage, die Werksanlage sowie die Tradition der Bergleute. Ein Schwerpunkt liegt auf den südniedersächsischen Kalibergwerken, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Nutzung des Geländes als Heeresmunitionsanstalt der Wehrmacht zwischen 1938 und 1945. Die umfangreiche Mineraliensammlung mit Exponaten aus verschiedenen europäischen Ländern und Übersee ergänzt die Darstellung und bietet einen anschaulichen Einblick in die Vielfalt der gewonnenen Rohstoffe.

Das Museum befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das bis 1906 als Schule und Lehrerwohnung genutzt wurde. Seit seiner Eröffnung wird es ehrenamtlich von Mitgliedern des Heimatvereins betrieben. Neben den Exponaten vermittelt es durch Fotos, Dokumente und Gegenstände einen Eindruck von der Alltagswelt der Bergleute sowie von der industriellen Entwicklung des Ortes. Zahlreiche erhaltene Gebäude und Anlagen im Ort zeugen noch heute von der Bedeutung des Bergbaus für Volpriehausen.

Die Besucher erhalten auf Wunsch Führungen, die nicht nur das Museum, sondern auch die historischen Stätten im Ort einbeziehen. Diese Rundgänge ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Ortsgeschichte. Das Museum ist in den warmeren Monaten samstags geöffnet, zusätzlich besteht ganzjährig die Möglichkeit, Gruppenführungen nach Absprache zu besuchen. Der Eintritt ist für Einzelbesucher kostenfrei, Spenden zur Unterstützung der Pflege der Sammlung werden gerne entgegengenommen.

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