Bärenbrunnen
Highlights
- Der Bärenbrunnen am Werderschen Markt zeigt eine Bärenfamilie aus rotem Rochlitzer Porphyrtuff.
- Er wurde 1928 von Hugo Lederer geschaffen und 1958 nach Kriegszerstörung neu aufgestellt.
- Ein zweiter Bärenbrunnen aus Muschelkalk befindet sich im Bärenpark in Tempelhof.
Tipps
- Der Bärenbrunnen am Werderschen Markt ist ein historischer Springbrunnen mit Bärenfiguren aus rotem Gestein, direkt vor der Friedrichswerderschen Kirche in Berlin-Mitte.
- Der Brunnen wurde 1928 erbaut und nach Kriegszerstörung 1958 an gleicher Stelle neu aufgestellt; eine Gedenktafel am Sockel erläutert die Geschichte.
- Im Sommer lädt der Brunnen zum Verweilen ein, das Plätschern der Fontänen sorgt für angenehme Geräuschkulisse.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Berlin Bärenbrunnen
Der Bärenbrunnen zählt zu den kulturellen Highlights im Berliner Ortsteil Mitte und ist eine liebevoll gestaltete Brunnenanlage, die das Wappentier Berlins – den Braunbären – in seiner Familienform zeigt. Er steht am Werderschen Markt direkt vor der Friedrichswerderschen Kirche und verbindet städtebauliche Ästhetik mit künstlerischem Ausdruck. Die Figurengruppe aus rotem Rochlitzer Porphyrtuff zeigt eine Bärenmutter, die von vier spielenden Bärenjungen umgeben ist. Die Skulpturen sind in warmen Farbtönen gehalten und harmonisch in das Stadtbild integriert, wobei die farbliche Anpassung an die benachbarte Bauakademie auffällt.
Geschaffen wurde der Brunnen in den 1920er Jahren vom Bildhauer Hugo Lederer und ursprünglich 1928 am Werderschen Markt aufgestellt. Im Zuge der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage stark beschädigt. In den 1950er Jahren erfolgte auf Initiative des Berliner Magistrats eine kunstvolle Rekonstruktion durch den Bildhauer Walter Sutkowski, der sich eng an die historischen Vorlagen hielt. Seitdem erfreut der Bärenbrunnen die Besucher erneut an seinem angestammten Platz. Eine Gedenktafel am Sockel erinnert an die Geschichte des Brunnens und seine Wiederherstellung.
Die architektonische Gestaltung des Brunnens ist detailreich ausgeführt: Der Unterbau besteht aus einem achteckigen Podest, das von vier Paaren spielender Bärenkinder gesäumt wird. Diese sitzen an jeder zweiten Seite des Podests, das insgesamt 60 Zentimeter hoch ist und einen Durchmesser von 3,50 Metern aufweist. Die Bärenmutter thront auf einem weiteren achteckigen Podest, das 70 Zentimeter hoch ist. Zwischen den Bärenjungen befinden sich kleine Vertiefungen, aus denen Wasser in Form kleiner Fontänen austritt. Die Figuren sind mit kannelierten Seitenwänden umgeben, was dem Gesamtensemble eine klassische Eleganz verleiht.
Der Bärenbrunnen ist nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein stadtgeschichtliches Zeugnis Berlins. Er symbolisiert den Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg und steht für die kulturelle Kontinuität der Hauptstadt. Besucher schätzen den Brunnen besonders im Sommer, wenn das Plätschern des Wassers eine angenehme Atmosphäre schafft. Mit seiner zentralen Lage in der historischen Mitte Berlins ist der Bärenbrunnen ein idealer Ort für einen kulturellen Zwischenstopp und lädt dazu ein, die Umgebung zu erkunden und die Stadtgeschichte hautnah zu erleben.
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Häufige Fragen zu Bärenbrunnen
Wo befindet sich der Bärenbrunnen in Berlin?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Bärenbrunnen erstmals aufgestellt?
Quelle: wikipedia
Wer hat den Bärenbrunnen entworfen?
Quelle: wikipedia
Was geschah mit dem Bärenbrunnen während des Zweiten Weltkriegs?
Quelle: wikipedia
Aus welchem Material besteht der Bärenbrunnen?
Quelle: wikipedia