Kronenboden
Highlights
- Kronenboden ist seit 2008 ein spartenübergreifender Projektraum für bildende und darstellende Kunst in Berlin.
- Hier zeigt Karen Stuke seit 2008 internationale Ausstellungen, Konzerte und Workshops – 17 Jahre künstlerische Plattform.
- Der Raum präsentiert Fotografie, Film und Theater, z. B. Casanovas Live-Zeichnungen oder Casanovas Film *A Beauty Odyssey* (2024).
Tipps
- Der Projektraum Kronenboden bietet einen Überblick über 30 Jahre fotografische Praxis der Künstlerin Karen Stuke in ihrem Atelier und Ausstellungsraum.
- In der Ausstellung ‚Remains of a Broken Spirit‘ werden Live-Zeichnungen von Charlie Casanova aus Theaterproben und -aufführungen als Skizzen präsentiert.
- Die Ausstellung ‚A Beauty Odyssey‘ verbindet Foto- und Filmarbeiten dreier Künstlerinnen, darunter Rosaliina Paavilainen mit einem Kurzfilm zu Schönheitsritualen.
Eigenschaften
Kultur & Galerie in Kronenboden Berlin
Der Kronenboden in Berlin ist ein vielseitiger Projektraum, der sich als spartenübergreifende Plattform für bildende und darstellende Kunst etabliert hat. Gegründet 2008 von der Fotokünstlerin Karen Stuke, bietet der Raum eine einzigartige Mischung aus Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Workshops – stets mit Fokus auf internationale künstlerische Positionen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Präsentation fotografischer Werke. Im Rahmen der Gruppenausstellung „Rooms/Stages“ in der Newton Foundation im Museum für Fotografie zeigte Stuke hier einen Querschnitt durch 30 Jahre ihrer künstlerischen Praxis. Daneben präsentierte der Kronenboden die vielschichtige Arbeit des Künstlers Charlie Casanova mit der Ausstellung Remains of a Broken Spirit. Die darin enthaltenen Live-Zeichnungen aus Theaterproben dokumentieren Casanovas faszinierende Auseinandersetzung mit den Grenzen zwischen Realität und Inszenierung.
Ein weiteres Highlight war die Ausstellung A Beauty Odyssey des Londoner Kollektivs „The Wapping Project“. Drei Künstlerinnen – Elina Brotherus, Marta Michalowska und Rosaliina Paavilainen – vereinten in dieser Präsentation Foto- und Filmarbeiten. Besonders beeindruckend war Paavilains Kurzfilm, der unter dem Titel der Ausstellung steht. Der 2024 entstandene Film thematisiert auf provokante Weise die Gewalt hinter Schönheitsritualen, die den Körper der Protagonistin manipulieren, um Jugendlichkeit zu simulieren.
Seit seiner Gründung hat der Kronenboden sich als lebendiger Ort der künstlerischen Begegnung etabliert. Durch die Kombination aus Ausstellungen, Performances und Diskursformaten schafft er Raum für experimentelle und gesellschaftlich relevante Kunst. Ob Fotografie, Film oder darstellende Künste – hier wird Kunst nicht nur gezeigt, sondern erlebt.