Denkmal/Gedenkstätte

Paul Wegmann

Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Denkmal Berlin Paul Wegmann

Der nach Paul Wegmann benannte Einrichtungskomplex in Berlin steht für soziales Engagement und Hilfestellung in prekären Lebenslagen. Paul Wegmann selbst war ein bedeutender linker Politiker, Gewerkschafter und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime. Nach seiner aktiven politischen Laufbahn in verschiedenen linken Parteien, darunter der USPD und später der KPD, engagierte er sich unter anderem in der Jugendhilfe. Sein Wirken spiegelt den politischen und gesellschaftlichen Geist wider, der auch heute noch die Arbeit der nach ihm benannten Einrichtungen prägt.

Die heutige Paul-Wegmann-Einrichtung wird vom Unionhilfswerk Berlin betrieben und bietet Unterkünfte für wohnungslose Menschen. Diese dienen als Übergangslösung für Personen, die sich zwischen dem Verlust einer Wohnung und dem Bezug einer neuen in einem stabilen Umfeld neu orientieren möchten. Die Einrichtungen bieten geschützte Räume, in denen Bewohner mit professioneller Unterstützung persönliche und familiäre Stabilisierung erfahren können. Ziel ist es, den Übergang in ein selbstständiges Leben zu ermöglichen, indem individuelle Veränderungsprozesse gefördert und Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird.

Die Unterkünfte sind barrierearm gestaltet und bieten verschiedene Arten von Wohnräumen, darunter Einzel-, Doppel- und Familienzimmer, teilweise mit Terrassen oder Balkonen sowie barrierefreien Bädern. Die Einrichtungen sind rund um die Uhr besetzt, was den Bewohner*innen Sicherheit und Struktur bietet. Neben dem Sozialdienst stehen auch Sicherheitskräfte, Hausmeister sowie pädagogisches Personal zur Verfügung. Die Lage der Häuser ist stadtteilnah, öffentliche Verkehrsmittel sowie Einkaufsmöglichkeiten sind gut erreichbar. In manchen Häusern gibt es zudem kulturelle und soziale Angebote vor Ort, die zur Integration und Beschäftigung beitragen.

Die Aufnahme in die Unterkünfte richtet sich an Personen aus allen Berliner Bezirken, die sich in einer sozialen Notlage befinden. Dazu gehören unter anderem Wohnungslosigkeit, familiäre Krisen, Arbeitslosigkeit, psychische Belastungen oder strafrechtliche Probleme. Die Zuteilung erfolgt über die zuständigen Sozialämter oder die Leitstelle für Wohnungslose des Landesamts für Gesundheit und Soziales. Die Kosten werden in der Regel von den Jobcentern übernommen, sofern eine entsprechende Zuweisung vorliegt.

Paul Wegmann verkörpert mit seinem politischen und sozialen Engagement den Gedanken der Solidarität und des sozialen Zusammenhalts – Werte, die auch heute noch die Arbeit der nach ihm benannten Hilfs- und Wohnungsloseneinrichtungen in Berlin prägen. Die Einrichtungen sind ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Stadt und bieten Menschen in Krisensituationen eine zweite Chance.

Bewertungen

2,8 (182) 2.8 aus 182 Bewertungen (Landbummel + Google kombiniert)

Auf Google

2,8 (91) 2.8 · 91 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Ausflugsziele in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…

Häufige Fragen zu Paul Wegmann

Wer war Paul Wegmann?
Paul Wegmann war ein linkssozialistischer deutscher Politiker, Gewerkschafter und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er war unter anderem Reichstagsabgeordneter und engagierte sich während der Novemberrevolution in Berlin. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche politischen Parteien vertrat Paul Wegmann?
Paul Wegmann war zunächst Mitglied der SPD, trat dann der USPD bei und später der VKPD. Nach dessen Ausschluss schloss er sich der Kommunistischen Arbeitsgemeinschaft an. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte Paul Wegmann in der Novemberrevolution?
Wegmann war führend in der USPD aktiv, gehörte zum Berliner Arbeiter- und Soldatenrat sowie zum linken Flügel, der sich später der KPD anschloss. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann und wo wurde Paul Wegmann geboren und gestorben?
Paul Wegmann wurde am 17. September 1889 in Ronsdorf (heute Teil von Wuppertal) geboren und starb am 3. April 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia