Rübenbahn
Highlights
- Die Rübenbahn war eine 14,4 km lange Schmalspurbahn mit 900 mm Spurweite in Mecklenburg-Vorpommern.
- Sie verband Neubukow Obere Weiche mit Bastorf und diente ausschließlich dem saisonalen Güterverkehr, hauptsächlich zur Erntezeit.
- Der Betrieb erfolgte jährlich von September bis Januar, gefördert wurden landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Rüben und Kartoffeln.
Tipps
- Der Betrieb erfolgte jährlich nur während der Erntezeit von September bis Januar, unter anderem mit speziellen Güterwagen, die über eine Sturzrampe befüllt wurden.
- Die Strecke verlief von Neubukow Obere Weiche bis Bastorf und umfasste mehrere Ladestellen sowie Weichenanlagen, die den landwirtschaftlichen Verkehr unterstützten.
Eigenschaften
Ausflug Erlebnis Spielplatz Rübenbahn Berlin
Die Rübenbahn ist ein historischer Eisenbahn-POI in Berlin und zählt heute zu den besonderen Ausflugszielen für Eisenbahnfans und Familien. Ursprünglich handelte es sich bei der Rübenbahn um eine Schmalspurbahn mit 900 mm Spurweite, die in Mecklenburg-Vorpommern zwischen den Orten Neubukow Obere Weiche und Bastorf verkehrte. Die Bezeichnung „Rübenbahn“ leitet sich daraus ab, dass sie hauptsächlich zur Erntezeit landwirtschaftliche Güter wie Rüben und Kartoffeln transportierte. Die Strecke war rein auf den Güterverkehr ausgelegt und wurde nur saisonal, typischerweise von September bis Januar, befahren.
Die Eisenbahn wurde im Jahr 1890 durch eine Aktiengesellschaft gegründet, die von örtlichen Gutsbesitzern ins Leben gerufen wurde. Bereits im selben Jahr wurde das erste Teilstück zwischen Neubukow Obere Weiche und Blengow eröffnet, das restliche Netz folgte einige Jahre später. Die Bahn verfügte über insgesamt 17 Ladestellen und 40 Weicheneinheiten entlang ihrer rund 14,4 Kilometer langen Strecke. Die Güterwagen wurden mithilfe einer Sturzrampe in Neubukow entladen, wobei die Züge auf ein tiefergelegenes Normalspurgleis übertragen wurden. Die Lokomotiven stammten ursprünglich von der Doberan-Heiligendammer-Eisenbahn und wurden saisonal für den Betrieb in Neubukow umdisponiert.
Mit der Zeit wurden diverse Ausbau- und Verlängerungsprojekte geplant, darunter eine Streckenverbindung nach Rerik oder Kägsdorf. Diese blieben jedoch größtenteils unverwirklicht. Die Rübenbahn wurde schließlich 1948 als Reparationsleistung nach dem Zweiten Weltkrieg stillgelegt und demontiert. Ein Wiederaufbau wurde nie in Betracht gezogen, da es sich um eine nicht-öffentliche, saisonale Güterbahn handelte. Heute dient der Name „Rübenbahn“ in Berlin als Erinnerungsort an diese besondere Eisenbahngeschichte und zieht Besucher mit einem Faible für technische Denkmäler und Regionalgeschichte an.
Der POI Rübenbahn in Berlin ist besonders für Familien mit Kindern sowie Eisenbahninteressierte von Bedeutung. Obwohl die ursprüngliche Strecke nicht mehr existiert, wird die Geschichte der Rübenbahn in Form von Ausstellungen und Informationsmaterialien lebendig. Besucher können mehr über den saisonalen Gütertransport, die damaligen Lokomotiven und den landwirtschaftlichen Hintergrund erfahren. Die Verbindung zur Region Mecklenburg-Vorpommern bleibt durch historische Dokumentationen und Erinnerungsstücke erhalten. Die Rübenbahn ist somit ein lohnendes Ausflugsziel, das einen spannenden Einblick in die vergangene Zeit des ländlichen Schienenverkehrs bietet.
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Häufige Fragen zu Rübenbahn
Was ist die Rübenbahn?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Rübenbahn eröffnet?
Quelle: wikipedia
Warum heißt die Bahn 'Rübenbahn'?
Quelle: wikipedia
Welche Spurweite hatte die Rübenbahn?
Quelle: wikipedia
Was geschah mit der Rübenbahn nach 1948?
Quelle: wikipedia