Theaterpark
Highlights
- Der Theaterpark in Braunschweig ist 3,25 Hektar groß und liegt im Osten der Innenstadt direkt am Östlichen Umflutgraben.
- Im Park befindet sich der höchste Punkt innerhalb der Umflutgräben mit 83,5 Metern über NHN sowie ein Denkmal für Komponist Franz Abt.
Tipps
- Vor dem Besuch des Theaterparks sollte man sich über den aktuellen Zustand des Spielplatzes informieren, da dieser je nach Wetterbedingungen und Wartung variieren kann.
- Der Park eignet sich gut für einen ruhigen Spaziergang oder eine kurze Pause in der Stadt, besonders aufgrund seiner zentralen Lage und der Aussicht vom Bastionshügel.
- Bei Besuchen mit Kindern ist es ratsam, festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung zu tragen, da der Spielplatz nicht immer gepflegt ist und die Wege rutschig sein können.
Eigenschaften
Über Theaterpark
Der Theaterpark liegt im Osten der Braunschweiger Innenstadt und zählt zu den zentral gelegenen Grünflächen der Stadt. Mit einer Fläche von 3,25 Hektar erstreckt sich der Park entlang des Östlichen Umflutgrabens und grenzt im Süden an das Staatstheater Braunschweig, nach dem er benannt ist. Im Norden verbindet eine Unterführung den Theaterpark mit dem Museumpark, während im Osten das Gelände des Botanischen Gartens liegt. Der Park beherbergt vielfältige Baumarten, darunter seltene Sorten wie Persimone und Zürgelbaum, und verfügt über mehrere Sitzgelegenheiten, darunter eine Granitbankgruppe auf dem ehemaligen Bastionshügel, der mit 14 Metern Geländehöhe der höchste Punkt innerhalb der historischen Umflutgräben ist.
Im Theaterpark befindet sich ein Kinderspielplatz, der verschiedene Spielmöglichkeiten bietet, darunter Klettergerüste, Rutschen und Versteckmöglichkeiten in Form eines kleinen Häuschens. Die Spielgeräte richten sich sowohl an jüngere Kinder als auch an Jugendliche. Teilweise wird bemängelt, dass der Zustand des Spielplatzes ungepflegt wirkt, insbesondere die Sandkästen, die häufig mit Glasscherben, Zigarettenstummeln und anderem Abfall belastet sind. Besucher berichten, dass vor dem Spielen oft eine gewisse Aufräumarbeit notwendig ist. Dennoch wird der Platz von einigen Gästen als ruhiger Rückzugsort mitten in der Stadt wahrgenommen.
Der Theaterpark entstand aus den Überresten der ehemaligen Bollwerke Anton und Ulrich, die Anfang des 19. Jahrhunderts in Anlage umgewandelt wurden. Ursprünglich als „Herzogin Garten“ konzipiert, wurde das Areal später durch Peter Joseph Krahe weiterentwickelt. Im Zuge des Baus des Staatstheaters 1858 wurde der Park geteilt, wobei der nördliche Teil als Theaterpark bezeichnet wird. Historische Elemente wie das ehemalige „Haeckels Gartenhaus“ oder das Denkmal für Komponist Franz Abt erinnern an die Vergangenheit. Im südlichen Bereich des Parks steht zudem die Skulptur „Die Stehende – Liebe zum Vollmond“ von Kurt Edzard.
Der Park dient heute sowohl als Naherholungsgebiet als auch als Verbindungsweg zwischen dem Staatstheater und dem Botanischen Garten. Aufgrund seiner zentralen Lage und der landschaftlichen Struktur wird er gelegentlich als grüne Lunge der Stadt wahrgenommen, auch wenn einige Wege als rutschig und die Beleuchtung als mangelhaft beschrieben werden. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 von fünf Punkten bei 188 Bewertungen sowie einer Einordnung als Spielplatz mit vielfältigen Angeboten gilt der Theaterpark als etablierter Treffpunkt für Familien mit Kindern, wenngleich er nicht als eigenständiges Ausflugsziel angesehen wird.