Sieben-Arm-Säule
Highlights
- Die Bunkeranlage Kossa-Söllichau wurde während des Kalten Krieges als Führungs- und Nachrichtenbunker errichtet.
- Das Museum warnt vor den Folgen übermäßiger Rüstung und Konfrontationspolitik.
- Samstags und sonntags geöffnet, außer an bestimmten Ausnahmedaten.
Tipps
- Feste Schuhe tragen, da die Bunker nicht behindertengerecht sind und die Temperaturen dort etwa 10–12 °C betragen.
- Anmeldung für Führungen per E-Mail ist notwendig, da diese oft ausgebucht sind; alternativ ist eine Entdeckertour ohne Anmeldung möglich.
- Parken nur auf ausgewiesenen Flächen; Anfahrt bitte über Söllichau, nicht durch Kossa oder Durchwehna.
Eigenschaften
Über Sieben-Arm-Säule
Die Sieben-Arm-Säule befindet sich im Ortsteil Durchwehna der Gemeinde Laußig im Kreis Nordsachsen, Sachsen. Sie ist Teil der ehemaligen Bunkeranlage Kossa-Söllichau, die während des Kalten Krieges als militärische Kommandozentrale errichtet wurde. Die Anlage diente als Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Angriffen und war auf einen möglichen dritten Weltkrieg ausgelegt. Heute fungiert sie als Militärmuseum und erinnert eindrücklich an die Bedrohungslage jener Zeit.
Das Gelände umfasst mehrere unterirdische Bunker, darunter den Museums-, Rechner- und Technikbunker, die einzeln oder im Rahmen einer Führung erkundet werden können. Eine Entdeckertour ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern, die Anlage selbstständig zu durchstreifen und dabei historische Ausstellungen und originalgetreue Einrichtungen zu sehen. Die zweistündige Führung führt durch den Nachrichten- und Führungsbunker und vermittelt vertiefende Einblicke in die damalige Militärstruktur und die Funktionsweise der Anlage. Sie ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Das Museum versteht sich nicht als Ort der Nostalgie, sondern als Mahnmal gegen übermäßige Rüstung und Konfrontationspolitik. Es soll aufklären über die realen Bedrohungen des Kalten Krieges und zum Nachdenken über die Folgen eines allzu selbstsicheren Machtgefüges anregen. Besucher loben die engagierten Mitarbeiter sowie die gut strukturierte und informativ gestaltete Präsentation. Die Bunker sind nicht behindertengerecht, und die Temperaturen im Inneren liegen bei etwa 10 bis 12 Grad Celsius. Eine Voranmeldung wird empfohlen, da die Führungen häufig ausgebucht sind.
Die Anlage ist samstags und sonntags geöffnet, mit Ausnahme bestimmter Tage im Sommer und Herbst. Der Zugang erfolgt ausschließlich über Söllichau, wo nach dem Bahnübergang in Richtung Kossa links abzubiegen ist. Die Beschilderung ist gut erkennbar. Fotografien sind für private Zwecke erlaubt, eine gastronomische Versorgung ist vor Ort nicht vorhanden. Der Eintritt ist gegen Bargeld zu entrichten, Kartenzahlung ist nicht möglich. Hunde dürfen nur im Außenbereich mitgeführt werden.