Kirche/Kloster

Frauenbergkapelle

Frauenberg 50, 85072 Eichstätt

Highlights

  • Die Frauenbergkapelle thront auf 500 Metern Höhe über Eichstätt und bietet einen malerischen Blick ins Altmühltal.
  • Heute ist die Kapelle Teil des Jakobsweges von Eichstätt nach Kaisheim und dient als Ort der Andacht und kulturellen Veranstaltungen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug zur Frauenbergkapelle in Eichstätt – Kultur und Sakralbau erkunden

Die Frauenbergkapelle thront majestätisch auf dem gleichnamigen Berg über der Stadt Eichstätt in Bayern. Mit einer Höhe von rund 500 Metern bietet der Frauenberg nicht nur einen beeindruckenden Ausblick über Eichstätt, das Altmühltal und das Kloster Rebdorf, sondern ist auch ein wichtiger sakraler Anziehungspunkt für Gläubige und Besucher gleichermaßen. Die Kapelle ist weithin sichtbar und zählt zu den markanten Wahrzeichen der Region.

Die Geschichte der Frauenbergkapelle beginnt im frühen 18. Jahrhundert, als Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenelnbogen eine Madonnenstatue aufstellen ließ. Diese Statue wurde bald von der Bevölkerung verehrt. Eine Legende rankt sich um ihr Entstehen: Demnach wurde die Statue aus einem völlig ausgetrockneten Holzstamm geschnitzt, der plötzlich einen Zweig mit frischen Blättern trieb – ein Wunder, das den Glauben der Menschen stärkte. Ursprünglich war die Statue nur durch ein hölzernes Dach und Bretterwände vor Witterung geschützt.

Unter dem Nachfolger von Knebel, Fürstbischof Johann Anton II. von Freyberg, entstand ab dem späten 18. Jahrhundert der heutige Kapellenbau, der 1751 geweiht wurde. Das Bauwerk besticht durch seine barocke Architektur mit einem kleinen längsrechteckigen Zentralraum, abgerundeten Ecken und einer Doppelkuppel. Stuckarbeiten von Franz Xaver Horneis zieren die Altarnische und die untere Kuppelwölbung. Besonders bemerkenswert ist die indirekte Lichtführung durch Ovalfenster, die dem Innenraum eine besondere Atmosphäre verleiht. Im Osten grenzt das Mesnerhaus an die Kapelle, das einst von Eremit Paul Jakob Kastner finanziert wurde.

Die Frauenbergkapelle ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein kultureller Knotenpunkt. Sie liegt am Ostbayerischen Jakobsweg und lädt Wanderer mit ihren idyllischen Aussichten und der ruhigen Atmosphäre zum Verweilen ein. Zahlreiche Gottesdienste, Andachten und kulturelle Veranstaltungen finden hier statt – besonders in der Karwoche, zur Weihnachtszeit oder im Marienmonat Mai. Die Inschriften im Inneren der Kapelle ehren die beiden Fürstbischöfe, die maßgeblich an ihrer Entstehung beteiligt waren, und verweisen in Chronogrammen auf die Zeit ihrer Errichtung.

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Häufige Fragen zu Frauenbergkapelle

Wo befindet sich die Frauenbergkapelle?
Die Frauenbergkapelle steht auf dem 500 Meter hohen Frauenberg über Eichstätt und ist von dort aus weithin sichtbar. {Stand Juni 2026.}

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Frauenbergkapelle erbaut?
Der heutige Kapellenbau entstand unter Fürstbischof Johann Anton II. von Freyberg zwischen 1738 und 1739 und wurde 1751 konsekriert. {Stand Juni 2026.}

Quelle: wikipedia

Was ist die Legende zur Entstehung der Madonnenstatue?
Laut Legende wurde die Statue aus einem alten, ausgetrockneten Holzstamm geschnitzt, der plötzlich einen Zweig mit frischen Blättern trieb. {Stand Juni 2026.}

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielt die Frauenbergkapelle heute?
Die Kapelle ist ein beliebtes Ausflugsziel und Ort der Andacht, besonders bei Maiandachten, Weihnachtsfeiern und Gottesdiensten. {Stand Juni 2026.}

Quelle: website