Museum

Statiom 4 - Weg der Geschichte Geretsried Süd

Sudetenstraße 4, 82547 Geretsried

Highlights

  • Station 4 zeigt die Entwicklung Geretsrieds von einer kleinen Gemeinde (1950) zur Stadt (1970) durch historische Dokumente und Pläne.
  • 1083 schenkte Bischof Norbert von Hohnwart dem Kloster Habach die besten Wiesen in Geretsried – Grundlage für frühe Besiedlung.
  • Das Museum nutzt lokale Archive und historische Quellen, um Geretsrieds 925-jährige Geschichte anschaulich aufzuzeigen.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Zugang zu den Ausstellungsbereichen.
  • Die interaktiven Stationen bieten Einblicke in die historische Entwicklung des Ortes, insbesondere zur Gründung und Stadterhebung im 20. Jahrhundert.
  • Die Kombination aus archivalischen Dokumenten und Originalplänen verdeutlicht die Verbindung von lokaler Geschichte und urbaner Entwicklung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Museum Geretsried: Station 4 – Weg der Geschichte Süd

Am Statiom 4 – Weg der Geschichte Geretsried Süd wird die regionale Vergangenheit lebendig – ein einzigartiger Ausflugsziel, das sich der lokalen Geschichte widmet und Besucher durch die Jahrhunderte führt. Das Projekt entstand auf einer Fläche, die einst durch den Kiesabbau geprägt war und später renaturiert wurde. Heute ist sie Teil des modernen Gewerbegebiets, das sich stetig weiterentwickelt. Der Weg verbindet historische Fakten mit der heutigen Stadtlandschaft und lädt dazu ein, die Entwicklung Geretsrieds zu erkunden.

Der Arbeitskreis Historisches Geretsried hat sich intensiv mit der lokalen Vergangenheit beschäftigt und dabei wertvolle Quellen wie Urkunden zur Gemeinde- und Stadterhebung sowie historische Pläne aus dem Bayerischen Staatsarchiv ausgewertet. Besonders bedeutend ist die Schenkung von Wiesen an das Kloster Habach durch Bischof Norbert von Hohnwart im Jahr 1083, die bis heute als frühe urkundliche Erwähnung Geretsrieds gilt. Solche Funde bilden die Grundlage für den Weg der Geschichte und zeigen, wie tief verwurzelt die Region in ihrer eigenen Vergangenheit ist.

Der Weg der Geschichte führt entlang markanter Stationen, die von der frühen Besiedlung bis zur modernen Stadtentwicklung erzählen. Anhand von Infotafeln, historischen Objekten und thematischen Schwerpunkten wird die Transformation Geretsrieds nachvollziehbar – von ländlich geprägten Anfängen bis hin zum heutigen Wirtschaftsstandort. Besonders spannend sind die Bezüge zur Umgebung, etwa zu den umliegenden Klöstern oder historischen Handelswegen, die einst das Leben in der Region prägten.

Als Museum für Lokalgeschichte verbindet der Weg der Geschichte Geretsried Süd auf einzigartige Weise Bildung und Erlebnis. Ob Familien mit Kindern, Geschichtsinteressierte oder Touristen – hier findet jeder Anknüpfungspunkte zur Vergangenheit. Die sorgfältige Recherche und Aufbereitung durch den Arbeitskreis sorgt für eine authentische Darstellung, die nicht nur Fakten vermittelt, sondern auch Geschichten lebendig werden lässt. Ein Besuch lohnt sich für alle, die mehr über die Wurzeln ihrer Heimat erfahren möchten.

Besonders reizvoll ist die Verbindung von Natur und Geschichte: Die renaturierte Fläche des ehemaligen Kiesabbaus bildet einen Kontrast zur industriellen Entwicklung und unterstreicht die Dynamik der Region. Der Weg der Geschichte zeigt, wie aus einer ländlichen Ansiedlung eine moderne Stadt wurde – und dass ihre Identität bis heute von diesen Wurzeln geprägt ist. Ein Spaziergang entlang der Stationen wird so zu einer Zeitreise durch Geretsrieds Vergangenheit.

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