Schillerdenkmal
Highlights
- Das Schillerdenkmal in Hannover steht seit 1863 in der Georgstraße und ehrt den Dichter Friedrich Schiller.
- Es wurde ursprünglich am Georgsplatz enthüllt und später aufgrund städtebaulicher Veränderungen umgesetzt.
- Die Schillerstraße erhielt ihren Namen bereits 1859 während der Schiller-Säkularfeiern.
Tipps
- Das Schillerdenkmal in Hannover befindet sich in der Georgstraße in der Innenstadt und ist gut zu Fuß, mit Bus oder Bahn erreichbar.
- In unmittelbarer Nähe des Denkmals gibt es Fahrradständer sowie Haltestellen für Bus und U-Bahn.
- Das Denkmal ist ein historischer Treffpunkt in der Stadtmitte und steht unter Denkmalschutz.
Eigenschaften
Über Schillerdenkmal
Das Schillerdenkmal in Hannover zählt zu den bedeutenden kulturellen Gedenkstätten der Stadt und befindet sich zentral in der Georgstraße, in unmittelbarer Nähe zur Schillerstraße im Stadtteil Mitte. Die monumentale Bronzefigur ehrt den deutschen Dichter, Historiker und Philosophen Friedrich Schiller und steht seit vielen Jahren unter Denkmalschutz. Aufgrund seiner zentralen Lage in der Innenstadt ist das Denkmal nicht nur ein kultureller, sondern auch ein praktischer Treffpunkt für Besucher und Einheimische.
Die Geschichte des Denkmals reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Anlässlich des hundertsten Geburtstags von Friedrich Schiller im Jahr 1859 wurde erstmals ein Gipsmodell des Dichters auf dem Theaterplatz aufgestellt. Kurz darauf beauftragte die Stadt Hannover den Bildhauer Wilhelm Engelhard mit der Schaffung eines dauerhaften Standbilds. Die Gussarbeiten übernahm die Hof-Bronzegießerei Bernstorff & Eichwede, und die Statue wurde schließlich am Georgsplatz enthüllt. Ursprünglich stand sie direkt vor dem Ratsgymnasium und diente als Symbol des bürgerlichen und kulturellen Gedankenguts der Zeit.
Im Laufe der Jahre veränderte sich der Standort des Denkmals mehrfach. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zunächst aufgrund von städtebaulichen Veränderungen und Zerstörungen durch Kriegseinwirkungen zwischengelagert. In den 1950er Jahren fand es seinen Platz an der Rückseite des Opernhauses, wo es über zwei Jahrzehnte verblieb. Mit der städtebaulichen Umgestaltung der Georgstraße und dem Ausbau zur Fußgängerzone wurde das Denkmal 1982 an seine heutige Position am Schnittpunkt der Georgstraße und Schillerstraße versetzt, wo es seitdem einen markanten Punkt im Stadtbild bildet.
Die Namensgebung der Schillerstraße, an deren Einmündung das Denkmal steht, erfolgte bereits während der Säkularfeiern im Jahr 1859. Die ursprünglich als Reitwallstraße angelegte Verbindung erhielt den Namen Schillerstraße und verband wichtige Punkte der damaligen Ernst-August-Stadt. Diese enge Verknüpfung von Stadtplanung und kultureller Erinnerung spiegelt sich bis heute im Stadtbild wider.
Das Schillerdenkmal genießt bei Besucherinnen und Besuchern ein hohes Ansehen, was sich in über 40 Bewertungen mit einer durchschnittlichen Note von 4,3 von 5 Sternen widerspiegelt. Neben seiner kulturellen Bedeutung dient es als Orientierungspunkt in der Innenstadt. In unmittelbarer Nähe befinden sich öffentliche Verkehrsanbindungen sowie Fahrradstellplätze. Auch Veranstaltungen, wie beispielsweise Aktionstage zu gesellschaftlichen Themen, finden immer wieder in direkter Umgebung des Denkmals statt.