Parks & Gärten

Schleipe-Tal

58540 Meinerzhagen

Highlights

  • Das Schleipe-Tal ist ein 5,01 Hektar großes Naturschutzgebiet nördlich von Lengelscheid in Meinerzhagen.
  • Es schützt das Wiesental der Schleipe inklusive Quelle, Oberlauf und Feuchtwiesen mit seltenen Pflanzenarten.
  • Das Gebiet grenzt an Kierspe und dient dem Erhalt gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie der Landschaft.

Tipps

  • Das Schleipe-Tal ist ein Naturschutzgebiet nördlich von Lengelscheid in Meinerzhagen, geprägt durch Feuchtwiesen, Erlenwälder und brachliegendes Grünland.
  • Im Gebiet leben gefährdete Arten wie das Breitblättrige Knabenkraut, das in seggenreichen Nasswiesen vorkommt.
  • Ein Teil des Tals grenzt an die Stadt Kierspe und schließt ehemalige Fischteiche mit ein, die heute größtenteils ungenutzt sind.

Eigenschaften

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Über Schleipe-Tal

Das Schleipe-Tal ist ein Naturschutzgebiet im nordrhein-westfälischen Meinerzhagen und liegt im Märkischen Kreis. Es erstreckt sich nördlich von Lengelscheid und westlich der Bundesautobahn 45. Mit einer Fläche von etwa 5,01 Hektar zählt es zu den kleineren Schutzgebieten der Region. Das Areal grenzt im Westen direkt an die Stadtgrenze und schließt hier an ein gleichnamiges Naturschutzgebiet in Kierspe an. Das Gebiet wurde auf Grundlage des Landschaftsplans Nr. 6 Meinerzhagen ausgewiesen.

Im Zentrum des Naturschutzgebiets steht das Wiesental der Schleipe mit Quellbereich und Oberlauf einschließlich der angrenzenden Flussaue. Charakteristisch für das Gelände sind feuchte Lebensräume, darunter Bereiche mit Erlenwald sowie seggen- und binsenreiche Feuchtwiesen. Teile des ursprünglichen Grünlands sind brach gefallen und bieten so besondere ökologische Nischen. Im Gebiet finden sich zudem mehrere Fischteiche, von denen einige nicht mehr genutzt werden.

Ein besonderes Biotop des Schleipe-Tals ist die feuchte Wiese, auf der unter anderem das Breitblättrige Knabenkraut vorkommt. In Felduntersuchungen wurden hier bis zu 50 Exemplare dieser Pflanzenart gezählt. Das Vorhandensein dieser und anderer spezialisierter Arten unterstreicht die Bedeutung des Gebiets für den Naturschutz. Die Vielfalt an Nass- und Feuchtstandorten trägt zur Erhaltung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten bei.

Ein besonderes Schutzziel des Naturschutzgebiets ist die Erhaltung und Entwicklung des Wiesentals als Lebensraum. Dabei spielt auch die landschaftliche Qualität eine Rolle, weshalb in der Schutzausweisung ausdrücklich auf die „landschaftliche Schönheit und Einzigartigkeit“ des Gebiets verwiesen wird. Um diese zu bewahren, wurde unter anderem festgelegt, dass die bodenständigen Nasswaldbereiche im Quellbereich nicht rein forstwirtschaftlich genutzt werden dürfen.

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