Denkmal/Gedenkstätte

Haus des Waldes Köln

Freundeskreis Haus des Waldes e.V., 51107 Gut Leidenhausen 1A

Highlights

  • Das Haus des Waldes in Köln zeigt seit März 2026 die interaktive Ausstellung ‚Wald schützen – Mach mit!‘ mit persönlichen Geschichten zum Artenschutz und Mitmach-Stationen für alle Altersgruppen.
  • In der Nähe liegt das 1988 angelegte Obst-Arboretum mit Wildbienen-Lehrpfad und alten rheinischen Obstsorten, betreut von ehrenamtlichen Naturschützern.
  • Das Gebäude verbindet Waldmuseum, Waldschule und wechselnde Ausstellungen – Teil eines seit 1977 geplanten Wald-Archivs und Lernorts für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Ausstellung im ersten Stock des Gebäudes.
  • Die interaktiven Stationen in der Dauerausstellung fördern durch praktische Elemente das Verständnis für den Waldschutz.
  • Das angrenzende Obst-Arboretum bietet mit alten Apfelsorten und einem Wildbienenlehrpfad Einblicke in ökologische Vielfalt.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Haus des Waldes Köln – Gut Leidenhausen 1A

Das Haus des Waldes Köln in Gut Leidenhausen ist ein lebendiges Zentrum für Waldbildung, Kultur und Naturschutz. In den modernen Räumlichkeiten einer ehemaligen Scheune vereint es seit Jahrzehnten Wissen, Kunst und interaktive Formate rund um den Wald. Besonders prägend ist die Waldschule, die seit langem als außerschulischer Lernort fungiert und sich an den Zielen der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) orientiert. Ab März 2026 wird das Waldmuseum mit der interaktiven Dauerausstellung „Wald schützen – Mach mit!“ eröffnet, die Besucher:innen durch persönliche Geschichten und Mitmach-Stationen zum aktiven Naturschutz einlädt.

Ein zentrales Element des Geländes ist das Obst-Arboretum, eine ökologisch wertvolle Obstwiese mit alten rheinischen Apfelsorten. Hier werden Besucher:innen von Ehrenamtler:innen über die Pflege der Bäume und die Bedeutung genetischer Vielfalt informiert. Ergänzt wird das Angebot durch einen Wildbienenlehrpfad, der verschiedene Nisthilfen und die Bedeutung dieser Insekten für den Wald zeigt. Das Konzept des Arboretums zielt darauf ab, den Standort von einem vernachlässigten Zustand in einen lebendigen Sortengarten zu verwandeln – ein Projekt, das von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln und der Stadt Köln unterstützt wird.

Das Haus des Waldes lebt nicht nur von seiner Dauerausstellung, sondern bietet auch Raum für Wechselausstellungen, Konzerte und Fachvorträge. Künstlerische Projekte wie die Ausstellung „Wetterpilze – natürlich künstlich!“ oder die Dokumentation des Kölner Eisvogels zeigen die vielfältigen Facetten der Natur. Die Räumlichkeiten dienen zudem als Plattform für die Aufarbeitung eines Wald- und Grün-Archivs, das historische Materialien und aktuelle Forschungsergebnisse sammelt. So wird das Gut Leidenhausen zu einem Ort, an dem Wissenschaft, Kunst und Engagement für den Wald zusammenfließen.

Besonders hervorzuheben ist die interaktive und generationenübergreifende Konzeption der Ausstellung, die Themen wie den Wald im Klimawandel, die Ökosystemleistungen oder die historische Bedeutung des Kölner Waldes aufgreift. Durch Mitmach-Stationen und spielerische Elemente wird das Bewusstsein für den Schutz der Wälder gestärkt – ein Ansatz, der sich an den urbanen Wäldern Kölns und internationalen Beispielen orientiert. Die Nähe zur Waldschule macht das Haus des Waldes zu einem idealen Ort für Schulklassen, Familien und alle, die sich für Natur und Nachhaltigkeit begeistern.

Das Gut Leidenhausen ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, etwa mit dem Fahrrad oder der Buslinie 423. Führungen für Gruppen sind nach Vereinbarung möglich und bieten Einblicke in die Arbeit des Hauses – von der Waldpflege bis zu künstlerischen Projekten. Als lebendiges Museum verbindet das Haus des Waldes Köln Tradition und Moderne und zeigt, wie jeder Einzelne durch Engagement den Wald der Zukunft mitgestalten kann.

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