Denkmal/Gedenkstätte

Obstmuseum, Leidenhausen

Gut Leidenhausen, 51107 Porz

Highlights

  • Das Obstmuseum in Leidenhausen zeigt seltene Apfelsorten und informiert über die Pflege alter Obstwiesen durch ehrenamtliche Teams.
  • Rollstuhlgerechter Zugang und ein Erlebnispfad verbinden das Obst-Arboretum mit einem Wildbienenlehrpfad zu Nisthilfen für Insekten.
  • Das Gut Leidenhausen wird als Sortengarten mit gesunden Obstbäumen neu gestaltet, kombiniert mit Bildungsangeboten für Nachhaltigkeit.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch des Museums und der angrenzenden Flächen.
  • Im Rahmen der Apfelausstellung werden historische Sorten präsentiert, die durch ehrenamtliche Mitarbeiter mit Hintergrundinformationen begleitet werden.
  • Der Erlebnispfad verbindet das Obst-Arboretum mit einem Wildbienenlehrpfad, der verschiedene Nisthilfen für Wildbienen zeigt und praktische Tipps bietet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Obstmuseum Leidenhausen – Kulturausflug Porz

Das Obstmuseum Leidenhausen in Porz ist ein faszinierendes Ausflugsziel, das sich der Bewahrung alter Obstsorten und der Vermittlung von Wissen über traditionelle Garten- und Waldkultur widmet. Eingebettet in das historische Gut Leidenhausen, bietet das Museum eine einzigartige Verbindung von Kultur, Natur und regionaler Geschichte. Besonders sehenswert ist die regelmäßige Apfelausstellung, bei der Besucher:innen eine Vielfalt seltener und historischer Apfelsorten entdecken können. Ein engagiertes Team aus Ehrenamtlichen informiert dabei über die Pflege und Bedeutung der Obstwiesen sowie über nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden.

Direkt angrenzend an das Obstmuseum erstreckt sich das Obst-Arboretum Leidenhausen, ein Projekt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln, das sich dem Erhalt genetischer Ressourcen von Obstbäumen verschrieben hat. Ein besonderer Fokus liegt auf der Umwandlung des Bestandes in einen gesunden Sortengarten, der sowohl ökologisch wertvoll als auch lehrreich für Besucher:innen ist. Der angrenzende Erlebnispfad lädt zu einer Entdeckungsreise ein und verbindet praktische Naturerfahrung mit theoretischem Wissen. Besonders spannend ist der Wildbienenlehrpfad, der verschiedene Nisthilfen für Wildbienen vorstellt und so einen Beitrag zum Artenschutz leistet.

Das historische Gebäude des Guts, eine ehemalige Scheune, beherbergt heute nicht nur das Obstmuseum, sondern auch die Waldschule sowie ab März 2026 das geplante Waldmuseum mit der interaktiven Ausstellung „Wald schützen – Mach mit!“. Diese Ausstellung zeigt anhand persönlicher Geschichten und interaktiver Stationen, wie Menschen und Tiere zum Schutz von Natur und Wald beitragen können. Besonders ansprechend ist die Verbindung von Kunst und Wissenschaft, etwa durch das Kunstwerk der Bühnenbildnerin Cordula Körber, das den Besucher:innen einen augenfälligen Einblick in die Bedeutung des Waldes für die Zukunft gibt.

Das Gut Leidenhausen ist ideal für Familien, Naturliebhaber:innen und alle, die sich für nachhaltige Landwirtschaft und regionale Kultur interessieren. Dank der Nähe zu Wald- und Grünflächen ist es auch ein beliebter Ort für Radtouren – die Anbindung an die Buslinie 423 und den öffentlichen Parkplatz am Hirschgraben erleichtert die Erreichbarkeit. Führungen für Gruppen sind auf Anfrage möglich und bieten eine vertiefte Einblicke in die Arbeit des Museums und des Arboretums. Ob bei einer Apfelverkostung, einer Wanderung durch das Arboretum oder einer interaktiven Ausstellung – das Obstmuseum Leidenhausen ist ein lebendiges Stück lebendiger Tradition und ökologischer Bildung.

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