Kirche/Kloster

St. Kunibert

Kunibertsklostergasse 2, 50668 Köln

Highlights

  • St. Kunibert ist die jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns und wurde 1247 geweiht, ein Jahr vor dem Kölner Dom.
  • Die Basilika wurde nach Plänen des Statikers Otmar Schwab und des Architekten Leo Hugot bis 1993 wieder aufgebaut.
  • St. Kunibert beherbergt seit Jahrhunderten die Kölner Kevelaer-Bruderschaft von 1672.

Tipps

  • Eintritt zur Kirche ist kostenfrei, Spenden werden jedoch gerne angenommen.
  • Die Kirche liegt nahe am Rhein und ist zu Fuß gut vom Kölner Dom erreichbar.
  • Führungen sind möglich, vorherige Anmeldung wird empfohlen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur und Sakralbau in St. Kunibert, Köln entdecken

Die Basilika St. Kunibert zählt zu den bedeutenden sakralen Bauten in Köln und ist eine der romanischen Kirchen der Stadt. In unmittelbarer Nähe zum Rhein gelegen, prägt sie mit ihren markanten Türmen das Stadtbild im Stadtteil Altstadt-Nord. Die Kirche ist nicht nur ein architektonisches Zeugnis mittelalterlicher Baukunst, sondern auch ein lebendiger Ort des Glaubens, der Musik und der Tradition. Die Geschichte der Basilika reicht weit zurück. Kunibert von Köln, Bischof und Berater von König Dagobert I., soll an der Stelle eine Kirche gestiftet haben. Nach seinem Tod wurde er hier begraben. Der heutige Bau entstand ab dem frühen 13. Jahrhundert. Auf Veranlassung des Propstes Theoderich von Wied begann man mit dem Neubau. Wegen des Geländeunterschieds zum Rhein wurde eine Krypta als Unterbau errichtet. Die Kirche wurde später geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte St. Kunibert mehrere Umbauten und Zerstörungen. Der erste Westturm brannte nieder und wurde danach in gotischer Form erneuert. Aufgrund instabiler Statik stürzte der Turm später ein und wurde erst nach langer Zeit wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche erhebliche Kriegsschäden: Die Dächer brannten nieder, und der Westturm wurde durch eine Bombe getroffen und stürzte ein. Erst nach dem Krieg gelang der Wiederaufbau des Chors und des Langhauses. Das östliche Turmpaar erhielt dabei niedrige Dächer. Der Westbau blieb lange ruinös, bis in den folgenden Jahrzehnten der Neubau des Querhauses und des Westturms erfolgte. Heute ist die Basilika St. Kunibert nicht nur ein kulturhistorisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein Zentrum des geistlichen Lebens in Köln. Seit Jahrhunderten beherbergt sie eine katholische Laienbruderschaft, die bis heute aktiv ist. Die Kirche gilt zudem als Stiftskirche und wird regelmäßig für Gottesdienste, Konzerte und kirchliche Veranstaltungen genutzt. Ihre Architektur, verbunden mit romanischen, gotischen und modernen Elementen, macht sie zu einem besonderen kulturellen Schatz der Innenstadt.

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Häufige Fragen zu St. Kunibert

Wann wurde St. Kunibert in Köln geweiht?
St. Kunibert wurde 1247 geweiht, ein Jahr vor dem Baubeginn des Kölner Doms. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wer war Kunibert von Köln?
Kunibert von Köln war um 600 geboren, Bischof von Köln und Berater von König Dagobert I. Legenden zufolge stiftete er die Kirche, die später seinen Namen trug. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielt St. Kunibert heute?
Die Basilika St. Kunibert ist ein lebendiger Ort des Glaubens und der Musik und Heimat der Kölner Kevelaer-Bruderschaft seit 1672. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Was ist besonders am Bau von St. Kunibert?
St. Kunibert ist die jüngste der großen romanischen Kirchen Kölns. Ursprünglich war kein Westturm vorgesehen; dieser wurde später gotisch erneuert und mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia