Denkmal/Gedenkstätte

Apelstein Nr. 16

Salzstraße 2, 04158 Leipzig

Highlights

  • Der Stein wurde nach Theodor Apels Initiative in den 1860ern errichtet und erinnert an das Russisch-Preußische Denkmal bei Großpösna-Güldengossa.

Tipps

  • Die Inschrift des Steins verweist auf die historischen Ereignisse und die verbündeten Truppen, die an diesem Ort eine Rolle spielten.
  • Ein Besuch des Steins bietet Einblicke in die europäische Geschichte des 17. Jahrhunderts und die strategische Bedeutung der Region während der Schlacht.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Denkmal Apelstein 16 Leipzig

Der Apelstein Nr. 16 in Leipzig zählt zu den historischen Gedenksteinen, die der Leipziger Theodor Apel in den 1860er-Jahren im Umfeld der Stadt errichten ließ. Mit eigenen Mitteln und durch Spenden initiierte Apel das Projekt, um an bedeutende Schlachten und historische Ereignisse der Region zu erinnern. Nach seinem Tod wurden noch sechs weitere Steine hinzugefügt, darunter der letzte im Jahr 2000. Der Apelstein Nr. 16 steht nahe dem Russisch-Preußischen Denkmal zwischen Großpösna und Güldengossa, direkt am Schlachtfeld der Schlacht bei Wachau.

Die Steine sind mit präzisen Inschriften versehen, die an die Verbündeten Truppen und die historischen Zusammenhänge der Befreiungskriege erinnern. Theodor Apel selbst dokumentierte seine Arbeit vor 1988, als er die Steine als Teil eines größeren Gedächtnisprojekts aufstellte. Die Gedenksteine dienen bis heute als stille Zeugen der regionalen Geschichte und als Orientierungspunkte für Geschichtsinteressierte.

Der Verein „Lebendige Geschichte Liebertwolkwitz“ setzt sich mit Engagement für die Aufarbeitung der Ortsgeschichte ein, insbesondere der Zeit um 1800. Mit Führungen, Vorträgen und Publikationen vermittelt der Verein barrierearm Wissen über Alltagskultur, Handwerk und regionale Brauchtümer. Ein besonderer Fokus liegt auf der europäischen Dimension der Befreiungskriege, die Leipzig und seine Umgebung nachhaltig prägten.

Der Apelstein Nr. 16 steht in enger Verbindung zu anderen historischen POIs wie dem Russisch-Preußischen Denkmal und dem Stiftsgut Liebertwolkwitz, das ebenfalls als Schauplatz historischer Ereignisse gilt. Durch die Arbeit des Vereins wird die Verbindung zwischen lokaler Geschichte und europäischer Geschichte lebendig gehalten – ein Zeichen für Völkerverständigung und Toleranz.

Für Besucher und Geschichtsbegeisterte bietet der Apelstein Nr. 16 eine Möglichkeit, sich mit der regionalen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Steine sind nicht nur Gedenkmale, sondern auch Teil eines größeren Netzwerks historischer Orte, das Leipzigs kulturelles Erbe bewahrt und zugänglich macht.

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