Museum

Reiss-Engelhorn-Museen

Museum Weltkulturen, D5, 68159 Mannheim

Highlights

  • Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim entstanden aus historischen Sammlungen der Wittelsbacher und privaten Stiftungen.
  • Das Reiß-Museum öffnete 1957, finanziert durch das Vermögen von Carl Reiß, später erweitert durch die Curt-Engelhorn-Stiftung.
  • Seit 2014 unterstützt die gemeinnützige rem gGmbH den Museumsverbund mit Sonderausstellungen und Forschung.

Tipps

  • Das Mitmachrätsel zur Dino-Ausstellung kann an der Kasse für 50 Cent gekauft werden und eignet sich gut für Kinder.
  • Die Tiefgarage direkt vor dem Museumskomplex erleichtert die Anreise, besonders aus Richtung Frankfurt.
  • Die Ausstellung "AUFGETAUCHT" zeigt einen interessanten Künstler, der jenseits des Mainstreams steht.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Reiss-Engelhorn-Museen

Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zählen zu den bedeutendsten kulturhistorischen Einrichtungen der Region und bieten Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Museumserlebnis in unmittelbarer Nachbarschaft rund um den Toulonplatz. Als kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Mannheim und unterstützt durch die gemeinnützige rem gGmbH vereinen die Museen unterschiedliche Sammlungen und Themen unter einem Dach. Dazu gehören unter anderem das Museum Zeughaus, das Museum Weltkulturen sowie die rem-Stiftungsmuseen. Die Museumslandschaft rund um den Toulonplatz ist nicht nur wegen ihrer zentralen Lage, sondern auch wegen der direkten Erreichbarkeit etwa per Tiefgarage besonders attraktiv für Einheimische und Touristinnen gleichermaßen.

Die Geschichte der Reiss-Engelhorn-Museen reicht weit zurück und spiegelt die kulturelle Entwicklung der Stadt Mannheim wider. Ursprünglich entstanden die Sammlungen im 18. Jahrhundert unter den Kurfürsten Carl Philipp und Karl Theodor und wurden im 19. Jahrhundert durch den Mannheimer Altertumsverein sowie das großherzogliche Antiquarium erweitert. Mit der Eröffnung des Stadtgeschichtlichen Museums im frühen 20. Jahrhundert begann die systematische Zusammenstellung der heutigen Bestände. Ein besonderer Meilenstein war die Gründung des Reiß-Museums nach dem Ersten Weltkrieg durch den Unternehmer Carl Reiß, das später im Zeughaus verwirklicht wurde. Die großzügige Unterstützung durch die Curt-Engelhorn-Stiftung führte schließlich zur Umbenennung in Reiss-Engelhorn-Museen und ermöglichte umfangreiche Erweiterungen und Modernisierungen.

Das Museum Zeughaus, ein architektonisch beeindruckender Klassizismus-Bau, beherbergt unter anderem die Ausstellung „Glanz der Antike“ mit Exponaten der Griechen, Etrusker und Römer. Momentan ist das Museum wegen umfassender Sanierungsarbeiten geschlossen, voraussichtlich bis Herbst 2027. Dennoch bleibt das kulturelle Angebot vielfältig: Im Museum Weltkulturen werden faszinierende Einblicke in verschiedene Kulturen der Welt geboten, während wechselnde Sonderausstellungen regelmäßig neue Impulse setzen. Besonders beliebt sind auch familienfreundliche Ausstellungen wie die Dinosaurier-Themenwelten, die nicht nur für Kinder ein unterhaltsames, sondern auch lehrreiches Erlebnis bieten. Mitmachangebote und altersgerechte Rätsel fördern das Entdeckervergnügen junger Museumsbesucher.

Die Reiss-Engelhorn-Museen genießen sowohl bei regionalen als auch überregionalen Besucherinnen und Besuchern eine hohe Beliebtheit, was sich in den durchschnittlich hunderttausenden von jährlichen Besuchen niederschlägt. Mit einer Bewertung von 4,4 von 5 Sternen bei über 2600 Bewertungen auf Google gehört die Einrichtung zu den bestbewerteten Museen in Baden-Württemberg. Die Museen bieten nicht nur kulturelle Bildung, sondern auch Raum für Inspiration, Forschung und Begegnung – sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien, Schulklassen oder Gruppen.

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