Rotkreuz-Museum Nürnberg
Highlights
- Das Rotkreuz-Museum Nürnberg ist das größte seiner Art in Deutschland und zeigt die Geschichte des Roten Kreuzes.
- Die Ausstellung umfasst acht Räume auf 500 Quadratmetern sowie historische Fahrzeuge und medizinische Geräte.
- Gegründet 1984, entstand das Museum aus der Privatsammlung von Gerhard Gebuhr, ehemaliger Sanitätskolonnenführer.
Tipps
- Das Museum bietet geführte Touren an, bei Interesse einfach nach der verfügbaren Zeit fragen.
- Eintritt kostet nur 2 Euro pro Person, ideal für einen kurzen kulturellen Ausflug.
- Besonders sehenswert ist die historische Fahrzeughalle mit Krankenwagen aus verschiedenen Epochen.
Eigenschaften
Über Rotkreuz-Museum Nürnberg
Das Rotkreuz-Museum Nürnberg zählt zu den bedeutendsten Museen seiner Art in Deutschland und dokumentiert die Geschichte sowie die Tätigkeit des Roten Kreuzes von der Gründung im Jahr 1863 bis in die Gegenwart. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung an Exponaten, darunter historische Krankenfahrzeuge, Sanitätskutschen, Räderbahren, Uniformen, Ehrenzeichen, medizinische Geräte sowie umfangreiche Archivalien wie Bücher, Plakate und Urkunden. Besonders eindrucksvoll ist die Fahrzeughalle, in der Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen gezeigt werden, darunter auch Originalfahrzeuge ab dem Baujahr 1960 sowie nach Originalen nachgebaute Transportmittel.
Das Museum entstand aus der privaten Sammlung von Gerhard Gebuhr, der selbst viele Jahre aktiv im Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes war. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1984 befindet es sich im Besitz und unter der Trägerschaft des BRK-Kreisverbandes Nürnberg-Stadt. In den folgenden Jahren wurde die Ausstellung mehrfach erweitert und umgestaltet, unter anderem durch den Umzug in ein größeres Gebäude und den Neubau einer Unterstellhalle für historische Fahrzeuge. Heute erstreckt sich die Ausstellung auf etwa 500 Quadratmeter und gliedert sich in acht Räume, in denen verschiedene Aspekte der Rotkreuz-Geschichte anschaulich vermittelt werden.
Besondere Bedeutung kommt der ehrenamtlichen Arbeit des Museums zu: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur für die Pflege und Präsentation der Sammlung verantwortlich, sondern auch für die Restaurierung historischer Fahrzeuge. Das Museum finanziert sich überwiegend durch Eintrittsgelder, Spenden sowie den Verkauf von Sammlerobjekten. Ein eigens gegründeter Förderkreis unterstützt die Erhaltung und Weiterentwicklung der Einrichtung. Das Rotkreuz-Museum Nürnberg ist zudem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Rotkreuz-Museen und somit in ein breiteres Netzwerk kulturhistorischer Institutionen eingebunden.
Das Museum ist in der Regel von März bis Dezember geöffnet. Besucher berichten von informativen und engagierten Führungen, die individuell auf die zur Verfügung stehende Zeit zugeschnitten werden. Die günstigen Eintrittspreise sowie die Vielfalt an Exponaten machen das Museum zu einem lohnenden Ziel für Interessierte der medizinischen und humanitären Geschichte. Besondere Schwerpunkte der Sammlung sind die Entwicklung des Krankentransports sowie die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes in historischen und aktuellen Krisensituationen.