madeinosnabrueck
Highlights
- Madeinosnabrueck gestaltete 2023 ein Mural während einer Künstlerinnenresidenz in Dauntown als Teil des Projekts 'viele Farben, eine Heimat' für die Bahnunterführung in Osnabrück-Schinkel.
- 2024 kuratierte die Künstlerin im Katharinenviertel die Ausstellung 'know her name' mit 26 Künstlerinnen an einem Lostplace – über 300 Besucher:innen besuchten die von OLB Stiftung geförderte Schau.
Eigenschaften
Kultur & Galerie in Osnabrück-Sonnenhügel: Made in Osnabrück
Das madeinosnabrueck ist ein lebendiger Kunstort im Osnabrücker Stadtteil Sonnenhügel, der sich als vielseitige Plattform für zeitgenössische Kunst und kreative Projekte etabliert hat. Als kreative Schmelze verbindet der Ort lokale und internationale Künstler:innen, die mit ihren Werken aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und neue Perspektiven eröffnen. Besonders bekannt wurde madeinosnabrueck durch das Originalbild, das während einer Künstlerinnenresidenz 2023 in Dauntown als großflächiges Mural entstand – ein Beispiel für die enge Verbindung von urbaner Kunst und lokalem Engagement.
Ein zentrales Anliegen von madeinosnabrueck ist die Sichtbarmachung weiblicher Künstler:innen und ihre künstlerischen Positionen. So kuratierte die Plattform 2024 die Ausstellung „know her name – Künstlerinnen im Katharinenviertel“, bei der 26 Künstlerinnen in einem temporären Lostplace im Osnabrücker Zentrum ihre Werke präsentierten. Über 300 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Ansätze zu entdecken, die von Tape Art über Installationen bis zu facettenreichen Porträts reichten. Die Ausstellung wurde von renommierten Stiftungen wie der OLB Stiftung und der Herrenteichsstiftung unterstützt und zeigte, wie Kunst als Medium gesellschaftlicher Reflexion fungiert.
Die Arbeit von madeinosnabrueck geht über klassische Galerieräume hinaus: Ob Fassadengestaltungen wie beim Katharinenviertel-Projekt oder die Transformation öffentlicher Räume – etwa die Gestaltung der Bahnunterführung in Schinkel – die Plattform verbindet Kunst mit dem urbanen Alltag. Auch in der „Alten Posthalterei Melle“ und der skulptur-galerie Osnabrück zeigte madeinosnabrueck Einzel- und Gruppenausstellungen, die von intimen Porträts bis zu experimentellen Raumkonzepten reichten. Themen wie die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern oder die Ambivalenz weiblicher Rollenbilder wurden dabei besonders intensiv beleuchtet.
Neben Ausstellungen setzt madeinosnabrueck auf partizipative Formate, die Kunst zugänglich und erlebbar machen. Workshops mit Kindern, bei denen aus Müll Recyclingcollagen entstanden, oder die Tape-Art-Projekte wie die „Remix“-Ausstellung in der Kunsthalle Bremen zeigen, wie Kunst Bildung und Gemeinschaft verbindet. Auch die temporäre Urban Art Ausstellung 2020 in leerstehenden Gebäuden am Bürgerpark demonstrierte den Mut zur experimentellen Inszenierung – wenn auch nur für einen Tag, bevor die Häuser abgerissen wurden.
Als dynamischer Akteur der Osnabrücker Kunstszene bleibt madeinosnabrueck ein Ort der Inspiration, der traditionelle Galerieräume erweitert und Kunst als lebendigen Prozess begreift. Ob durch Residenzen, Ausstellungen oder öffentliche Projekte – die Plattform zeigt, wie Kunst den Sonnenhügel und darüber hinaus bereichert und neue Narrative für die Region schafft.