Denkmal/Gedenkstätte

Max Reimerdes

Bramscher Str. 68 - 118, 49088 Osnabrück

Highlights

  • Max Reimerdes war Jurist, Senator und Syndikus der Stadt Osnabrück.
  • Er wurde 1860 in Osnabrück geboren und starb 1942 durch einen Bombenangriff.
  • Die Reimerdesstraße im Stadtteil Westerberg ist nach ihm benannt.

Tipps

  • Besucher finden auf dem Gelände gut erhaltene historische Grabmäler und Denkmäler, die zum Spazieren und Fotografieren einladen.
  • Der Friedhof ist heute als Park gestaltet und bietet eine ruhige Atmosphäre mitten in der Stadt.
  • Führungen oder Veranstaltungen der Reihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ können Einblicke in die Friedhofskultur ermöglichen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Max Reimerdes

Der Max-Reimerdes-Friedhof in Osnabrück ist ein geschichtsträchtiger Ort, der sowohl als Ruhestätte bedeutender Persönlichkeiten dient als auch als Parkanlage mit kulturhistorischem Wert genutzt wird. Ursprünglich 1808 außerhalb der Stadtmauern angelegt, zählt er heute zu den denkmalgeschützten Friedhöfen der Stadt. Seit 1995 finden hier keine Beisetzungen mehr statt, doch der Friedhof erhält durch seine Umwidmung als Park mit Friedhofscharakter weiterhin kulturelle und ökologische Bedeutung.

Benannt ist der Friedhof nach Max Reimerdes, einem einflussreichen Juristen und langjährigen Senator der Stadt Osnabrück. Reimerdes, der auch als Stadtsyndikus und stellvertretender Bürgermeister fungierte, wurde nach seinem Tod im Jahr 1942 durch einen Bombenangriff auf dem Hasefriedhof begraben. Seine Verdienste um die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt wurden 1926 mit dem Ehrenbürgerrecht gewürdigt. Die nach ihm benannte Reimerdesstraße im Stadtteil Westerberg erinnert zusätzlich an sein Wirken.

Die Friedhofsanlage beherbergt zahlreiche beeindruckende Grabmäler und Denkmale, die Zeugnisse der Osnabrücker Stadtgeschichte sind. Neben Persönlichkeiten wie Max Reimerdes finden sich hier auch die Grabstellen von Menschen mit bewegten und teils dramatischen Schicksalen. Die gepflegte Anlage lädt heute zum Spazieren und Verweilen ein und bietet Fotomotiven sowie eine ruhige Atmosphäre fernab des städtischen Trubels. Gäste schätzen den Friedhof als Ort der Entschleunigung und kulturellen Auseinandersetzung.

Seit 2015 wird der Friedhof als Park mit Friedhofscharakter erhalten. Veranstaltungen unter dem Motto „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ tragen dazu bei, die historische Friedhofskultur lebendig zu halten. Die Treuhandstiftung „Historisches Bewahren denkmalgeschützter Friedhofskultur“ unterstützt diesen Erhalt durch Restaurationen und Pflegemaßnahmen. Bürgerengagement spielt dabei eine zentrale Rolle, sei es durch finanzielle Unterstützung oder ehrenamtliche Mitarbeit.

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