Kloster St. Johannis
Highlights
- Das Kloster St. Johannis wurde von Schauenburg gegründet.
- Die Nonnen führten bis zur Reformation ein Leben in klösterlicher Abgeschiedenheit.
Tipps
- Die Anlage verfügt über Toiletten für die Besucher.
Eigenschaften
Sakraler Kultur-Ausflug zum Kloster St. Johannis in Hamburg-Nord
Das Kloster St. Johannis in Hamburg-Nord ist ein geschichtsträchtiger Ort, dessen Ursprünge weit zurückreichen. Die Gründung von Klöstern innerhalb der Mauern Hamburgs prägte die religiöse Landschaft der Region. Das Kloster St. Johannis wurde von Schauenburg gegründet und diente über lange Zeit als geistliches Zentrum.
Über die Zeit der Klosterfrauen bis hin zur Reformation liegen nur wenige Berichte vor. Dies lässt darauf schließen, dass die Nonnen ein friedliches Leben in ihrer klösterlichen Abgeschiedenheit führten und kaum in Konflikte mit dem Rat oder den Bürgern Hamburgs gerieten. Eine besondere Tradition war dabei die Ausstellung des sogenannten Klosterbriefs, welcher dem Täufling direkt in die Wiege gelegt wurde.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Anlage weiter. Etwa 300 Jahre nach der ursprünglichen Gründung gab das Kloster einer Stiftung ihre erste Heimstätte sowie ihren Namen. Die Bedeutung des Standorts war dabei in einen Kontext eingebettet, in dem das umliegende Gebiet zeitweise größer war als die damalige Stadt Hamburg.
Später erfolgte eine Veränderung der Nutzung und des Standorts. Die Stiftsdamen zogen in ein neu erbautes und sehr geräumiges Klostergebäude um, welches sich in der Nähe des heutigen Hauptbahnhofes befindet. Das ursprüngliche Objekt wurde schließlich in einem späteren Jahrhundert veräußert.
Heute ist das Kloster St. Johannis als kulturell und sakral bedeutsamer Punkt in Hamburg-Nord bekannt. Besucher finden vor Ort entsprechende sanitäre Einrichtungen (WC), was den Aufenthalt bei einem kulturellen Ausflug erleichtert.