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Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1
Highlights
- Das Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1 in Lohme ist ein jungsteinzeitliches Ganggrab der Trichterbecherkultur.
- Es wurde 1983 bei Ausgrabungen eines bronzezeitlichen Hügelgrabes entdeckt.
- Das Grab zeugt von der frühen Besiedlung der Region vor etwa 5500 Jahren.
Tipps
- Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1 liegt abseits der Hauptwege und ist über einen Feld- oder Waldweg erreichbar, weshalb feste Schuhe empfohlen werden.
- Parkmöglichkeiten in der Nähe sind begrenzt, eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad ist ratsam.
- Das Grab ist Teil einer archäologisch interessanten Region, in unmittelbarer Nähe befindet sich der Herthasee mit weiteren historischen Fundorten.
Eigenschaften
Archäologischer Ausflug zum Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1 in Lohme
Das Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1 in Lohme zählt zu den bedeutenden archäologischen Fundstellen auf der Insel Rügen und bietet Einblicke in die Kultur der Jungsteinzeit. Lohme liegt im Nordosten Rügens direkt am Nationalpark Jasmund und ist bekannt für seine markante Steilküste sowie die Nähe zu den berühmten Kreidefelsen wie der Stubbenkammer. Die Gemeinde befindet sich inmitten einer landschaftlich reizvollen Region, die durch ihre geologische Vielfalt und ihre historische Bedeutung geprägt ist. Das Großsteingrab selbst ist ein archäologisches Zeugnis der Trichterbecherkultur, die vor etwa 5500 Jahren in dieser Region lebte. Solche Ganggräber sind charakteristische Bestattungsformen der Jungsteinzeit und wurden für die Beisetzung mehrerer Angehöriger genutzt. Die Anlage besteht aus einem langgestreckten, durch Steine begrenzten Erdgang mit seitlichen Grabkammern. Solche Monumente zeugen von komplexen Riten und der damaligen Fähigkeit, große Steine zu bewegen und dauerhafte Strukturen zu errichten. Die archäologische Bedeutung der Region um Lohme herum ist beträchtlich. Neben dem Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1 wurden in der Umgebung weitere steinzeitliche Fundstellen dokumentiert, darunter das Großsteingrab Ranzow. Auch aus der Bronzezeit gibt es in der Nähe Hinweise auf menschliche Besiedlung durch zahlreiche Hügelgräber, insbesondere in der Gemeinde Nipmerow. Diese archäologischen Spuren machen deutlich, dass die Region um Lohme seit Jahrtausenden von Menschen bewohnt und genutzt wurde. Die heutige Gemeinde Lohme liegt direkt an der Ostseeküste und war ursprünglich ein Fischerdorf, das sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelte. Die geologischen Besonderheiten der Umgebung, darunter die Kreidefelsen und das Jasmunder Steilufer, prägen das Landschaftsbild nachhaltig. Diese Formationen entstanden während der letzten Eiszeit und wurden durch Gletscheraktivitäten sowie später durch den Anstieg des Meeresspiegels geformt. Der Küstenbereich ist bis heute von Erosion geprägt, was zu einem charakteristischen Steinstrand führte. Das Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1 ist somit Teil einer landschaftlich und kulturhistorisch bedeutsamen Region. Als Zeugnis der Jungsteinzeit lädt es dazu ein, die frühen Anfänge der Menschheit auf Rügen hautnah zu erfahren. Besucher erhalten hier die Gelegenheit, die archäologische Vielfalt der Insel in einem eindrucksvollen kulturellen Kontext zu entdecken – fernab des Alltags und mitten in der ruhigen Natur eines der schönsten Küstenabschnitte Deutschlands.
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Häufige Fragen zu Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1
Wo befindet sich das Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1?
Quelle: wikipedia
Welche Kultur hat das Großsteingrab Hagen-Stubnitz 1 errichtet?
Quelle: wikipedia
In welchem geologischen Zusammenhang steht Lohme?
Quelle: wikipedia